Kunst der Kelten

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Pre­miè­re im deutsch­spra­chi­gen Raum: Mit der Aus­stel­lung «Kunst der Kel­ten – 700 vor bis 700 nach Chr. » wird im His­to­ri­schen Muse­um zum ers­ten Mal das ein­zig­ar­ti­ge Kunst­schaf­fen der anti­ken Kel­ten in den Mit­tel­punkt gestellt. Die aus­ge­such­ten Stü­cke stam­men aus ganz Euro­pa. Die Aus­stel­lung ist vom vom 18. Juni bis zum 18. Okto­ber 2009 zu Gast in Bern. Sie ist eine Pro­duk­ti­on des His­to­ri­schen Muse­ums Bern in Zusam­men­ar­beit mit dem Lan­des­mu­se­um Würt­tem­berg in Stuttgart.

Gezeigt wer­den pracht­vol­ler Schmuck und reich ver­zier­te Gebrauchs­ge­gen­stän­de aus Bron­ze, Eisen, Sil­ber und Gold, aber auch kul­ti­sche Objek­te mit raf­fi­nier­ten Mus­tern und Dar­stel­lun­gen fan­tas­ti­scher Fabel­we­sen. Einen Schwer­punkt der Schau bil­det die hoch­ent­wi­ckel­te und oft rät­sel­haf­te Orna­men­tik der Kel­ten. Mit­tels Objek­ten, Gra­fi­ken und Com­pu­ter­ani­ma­tio­nen wird sie ver­ständ­lich und für die Besu­cher erfahr­bar gemacht. Im Dia­log mit Zeug­nis­sen der klas­si­schen Anti­ke zeigt die Aus­stel­lung, wie sich der typi­sche unst­stil der Kel­ten ent­wi­ckelt hat. So bil­den grie­chi­sche, etrus­ki­sche und römi­sche Kunst­wer­ke in der Aus­stel­lung nicht nur Kon­tras­te, son­dern ver­an­schau­li­chen auch, wie die man­nig­fal­ti­gen Bezie­hun­gen zu den anti­ken Hoch­kul­tu­ren das Kunst­schaf­fen der Kel­ten ange­regt und geför­dert haben.

Rund um die Ausstellung
Zur Ber­ner Aus­stel­lung wird als beson­de­re Attrak­ti­on im Muse­ums­park eine Kel­ten­schmie­de auf­ge­baut. Unter Lei­tung des Fach­manns Mar­kus Bing­ge­li ent­steht hier in Zusam­men­ar­beit mit der päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le PHBern die Rekon­struk­ti­on der berühm­ten bron­ze­nen Prun­k­lie­ge aus dem Fürs­ten­grab von Hoch­dorf bei Stuttgart.

Infor­ma­tio­nen zu den Öff­nungs­zei­ten gibt es auf der Web­sei­te des His­to­ri­schen Muse­ums Bern. 



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