Vor­schau: Artaud_into the explosion

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Anto­nin Artaud hass­te die Welt von gan­zem Her­zen. Trotz­dem oder gera­de des­we­gen wur­de er der bedeu­tends­te Thea­ter­theo­re­ti­ker des 20. Jahr­hun­derts. Er ent­wi­ckel­te eine Thea­ter­kon­zep­ti­on, die auf Schock, Angst, Grau­sam­keit, Kata­stro­phe, Zer­flei­schung und Zer­stö­rung basier­te. Das Thea­ter nicht als Abbil­dung der Welt, son­dern als ande­re, ech­te­re Wirk­lich­keit. Und die Wirk­lich­keit, das ist das Böse.

«Artaud_into the explo­si­on» soll kein Thea­ter­stück, kei­ne Per­for­mance und kein Kon­zert sein, son­dern eine «Spren­gung». Jen­seits der Ord­nung, laut, wild, inten­siv, furcht­bar –und schön.

Die Thea­ter-Stu­den­ten der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te koope­rie­ren dafür mit FM Ein­heit, dem lang­jäh­ri­gen Schlag­zeu­ger der Band Ein­stür­zen­de Neubauten. 

Source: Vor­schau: Artaud_into the explosion



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