Vom Buch zum E‑Book und zurück

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By Chris­ti­an Felix

Dem E‑Book gehört die Zukunft, so wenigs­tens sieht es der­zeit aus. Die­se Ent­wick­lung bringt Bewe­gung in den Buch­han­del und löst zugleich auch Besorg­nis aus. Erwar­tet und zum Teil befürch­tet wer­den Ver­än­de­run­gen in der Lite­ra­tur und Lese­kul­tur. Die Debat­te dar­über füllt schon Bän­de, kaum ist sie rich­tig in Gang gekom­men. Zum Abschluss der Frank­fur­ter Buch­mes­se ein Über­blick zu E‑Books, Online-Ver­kauf und das Selbst­ver­le­gen von Büchern – auch aus der Per­spek­ti­ve Zür­cher Buch­hand­lun­gen und Ver­la­ge.

Wir schrei­ben das Jahr 2286. Leut­nant Uhura, eine Afri­ka­ne­rin, begibt sich auf dem «Raum­schiff Enter­pri­se» von der Kom­man­do­brü­cke in ihr Zim­mer. Dort liest sie auf ihrem Bild­schirm ein Buch, ein Buch ohne Deckel, ohne Sei­ten aus Papier. Das Ding hat in der Sze­ne kei­nen Namen. Als der Sci­ence-Fic­tion-Serie ab 1966 gedreht wur­de, war die­se Form einer Abend­lek­tü­re Zukunfts­mu­sik: Nie­mand las ein Buch auf einem Bild­schirm. Genau­so, wie sich nie­mand vor­stel­len konn­te, dass eine schwar­ze Frau in einem Kom­man­do­raum je etwas ver­lo­ren haben würde. 

Das E‑Book in der Hosentasche

13. Okto­ber 2013. Die Buch­mes­se Frank­furt schliesst ihre Tore. Eine schwar­ze Frau wohnt und wirkt im Weis­sen Haus. Und das Buch, das Leut­nant Uhura 1966 im Kom­man­do­raum liest, nennt man heu­te mit aller Selbst­ver­ständ­lich­keit E‑Book. An der Buch­mes­se wur­de über E‑Book-Flat­rates dis­ku­tiert, über Social Rea­ding und über das Lese­ge­rät der Zukunft.

Sze­nen­wech­sel. Flug­ha­fen Zürich: War­ten auf den Start. Der Mann im Neben­sitz hat sein Kind­le-Lese­ge­rät ein­ge­schal­tet. Dar­auf habe er eine gan­ze Biblio­thek gespei­chert, erklärt der Vater von zwei Kin­dern: «Frü­her schlepp­ten wir kof­fer­wei­se Bücher in den Strand­ur­laub. Heu­te reicht ein Lese­ge­rät. Es fin­det in der Hosen­ta­sche Platz, es braucht kaum noch Strom, und der Text ist selbst bei Tages­licht les­bar.» Die­se Argu­men­te für das digi­ta­le Buch las­sen kei­nen Wider­spruch auf­kom­men. «Selbst Bücher­re­ga­le wer­den über­flüs­sig, d.h. auch abstau­ben und…» In die­sem Moment erklingt die Durch­sa­ge zum Start: «Wir bit­ten Sie nun die Sitz­gur­te fest­zu­schnal­len und alle elek­tro­ni­schen Gerä­te aus­zu­schal­ten.» – Doch machen wir uns nichts vor: Heu­te sind es Kin­der­krank­hei­ten, die Lese­ge­rä­te noch etwas unprak­tisch machen. Das E‑Book befin­det sich auf dem Vormarsch. 

Mit­tel­eu­ro­pa 2286. James T. Kirk, Kapi­tän der «Enter­pri­se» spricht den berühm­ten Satz: «Beam me up Scot­ty, the­re is no intel­li­gent life down here.» – Not any more. Die Mensch­heit ist ver­blö­det und völ­lig kin­disch gewor­den. Weil nie­mand mehr liest. Alle Bücher sind in einer Wol­ke («Cloud») ver­schwun­den. Ähn­lich wie das Fern­se­hen beför­dert das Inter­net nur noch Müll auf den Bild­schirm. Weil es die Kon­su­men­ten das angeb­lich immer so haben wollten. 

Tho­mas Heil­mann, Geschäfts­lei­ter des Rot­punkt­ver­lags in Zürich (RPV), rela­ti­viert: «Noch bei jedem Medi­en­wan­del hiess es, nun wer­de alles anders. Doch dann pen­del­te sich bald wie­der ein neu­es Gleich­ge­wicht ein.» So geht man auch nach der Erfin­dung des Radi­os wei­ter in Kon­zer­te, erhält trotz E‑Mails und weiss der Kuckkuck wel­cher Chat-Foren noch ab und zu eine Ansichts­kar­te. (Den Absen­dern sei an die­ser Stel­le herz­lich gedankt.)

Das E‑Book im Buchladen

Kei­ner­lei Berüh­rungs­ängs­te mit dem E‑Book hat Cor­ne­lia Schwei­zer. Sie führt die Buch­hand­lung am Hot­tin­ger­platz in Zürich. Buch­hand­lun­gen ver­schwin­den, Buch­la­den-Ket­ten wie Orell Füss­li und Tha­lia Schweiz schlies­sen sich zusam­men. Auf die­se Ent­wick­lung ange­spro­chen schmun­zelt Frau Schwei­zer. «Dass Buch­lä­den schlies­sen, ist doch nicht neu. Dafür gibt es viel­fäl­ti­ge Grün­de, eine unge­lös­te Nach­fol­ge oder ver­än­der­te Miet­ver­hält­nis­se, der hohe Schwei­zer Fran­ken oder schlicht untaug­li­che Geschäfts­füh­rung. E‑Books (digi­ta­le Bücher) sind sicher nicht der allei­ni­ge Grund. Wenn gros­se Händ­ler über­di­men­sio­nier­te Laden­flä­chen abbau­en, schafft das sogar Brach­land für Neu­es.» Cor­ne­lia Schwei­zer war vor gut zehn Jah­ren die ers­te in Zürich, die in ihrer Buch­hand­lung digi­ta­le Bücher anbot. Heu­te ste­hen auf ihrer Web­site und in ihrem Laden 450’000 E‑Books zur Ver­fü­gung. «Dies ist eine Ergän­zung zum tra­di­tio­nel­len Sor­ti­ment. Der Buch­han­del darf sicher kei­ne abweh­ren­de Hal­tung gegen­über neu­en Medi­en ein­neh­men. Man muss früh dabei sind, um das Ange­bot mit­zu­prä­gen und zu gestalten.» 

E‑Books sind Bücher, die ein Leser oder eine Lese­rin in elek­tro­ni­scher Form für ein Lese­ge­rät erwirbt. Weder die Buch­händ­ler noch die Kun­den neh­men je ein gebun­de­nes Buch in die Hand. In der Schweiz machen laut SBVV (Schwei­ze­ri­scher Buch­händ­ler- und Ver­le­ger­ver­band) digi­ta­le Bücher der­zeit drei Pro­zent des Umsat­zes aus (bei aller­dings gerin­ge­rem Preis pro Buch). In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten erreich­te die­se Zahl im Juli 2012 bereits dreis­sig Pro­zent. Nicht mit E‑Books zu ver­wech­seln sind Bücher – gedruck­te und digi­ta­le, die online ver­trie­ben wer­den. Der Online-Ver­kauf gewinnt als Ver­triebs­ka­nal lau­fend Markt­an­tei­le. In den USA stieg die­ser von 25 Pro­zent im Jahr 2010 auf knapp 48 Pro­zent letz­tes Jahr. Dies ging jedoch gera­de nicht zu Las­ten der unab­hän­gi­gen Ein­zel­buch­händ­ler. Den gröss­ten Ein­bruch haben die gros­sen Buch­la­den­ket­ten erlit­ten. Davon zeugt auch die erwähn­te Fusi­on zwi­schen Orell Füss­li und Tha­lia Schweiz. 

Cor­ne­lia Schwei­zer ver­wun­dert das nicht. «Kun­din­nen und Kun­den kom­men in den Laden, weil sie sich hier will­kom­men füh­len und in Ruhe schmö­kern kön­nen. Hier sind Bücher vor­han­den, vor­sor­tiert – daher das Wort Sor­ti­ment.» Als Buch­händ­le­rin sucht sie beson­ders gern «Trüf­fel» unter den Büchern, das heisst, wenig bekann­te und bespro­che­ne Geschich­ten, die sie begeis­tern, die sie för­dern und den Lesern ver­mit­teln will. Ihr Mot­to: «Bei uns fin­den Sie das Buch, von dem Sie nicht wuss­ten, dass Sie es gesucht haben.» Cor­ne­lia Schwei­zer will Pfef­fer in der Sup­pe. Sie will Büchern eine Büh­ne ver­schaf­fen. Damit das gelingt, reicht es nicht, Bücher zu ver­kau­fen, es reicht viel­leicht nicht mal, eine ernor­me Anzahl von Büchern und Buch­be­spre­chun­gen zu lesen. Vie­le Buch­händ­ler grei­fen aktiv in die Lite­ra­tur­ver­mitt­lung ein. Cor­ne­lia Schwei­zer grün­de­te die «Lan­ge Nacht der Bücher». Dar­aus wur­de vor zwei Jah­ren «Zürich liest» (das von Kulturkritik.ch inten­siv beglei­tet wird). Betei­ligt sind heu­te alle Zür­cher Buch­händ­ler und Ver­la­ge. «Nicht jam­mern, han­deln!» heisst es am Hottingerplatz.

Der E‑Book-Autor

Die Qua­li­tät der Lite­ra­tur­ver­mitt­lung, ob über Buch­händ­ler, über pri­va­te Lese­krei­se oder Lite­ra­tur­kri­tik in den Medi­en, hängt also bestimmt nicht von der Erschei­nungs­form eines Texts ab. Die Digi­ta­li­sie­rung beein­flusst jedoch umso mehr das ande­re Ende der Ket­te; die Buch­pro­duk­ti­on. Heu­te brau­chen Bücher grund­sätz­lich nicht mehr gedruckt und ver­legt zu wer­den. Ein Autor oder eine Autorin kann einen Text online hoch­la­den und als E‑Book direkt dem Publi­kum anbie­ten. Dazu gibt es eine gan­ze Rei­he von Platt­for­men. Ama­zon ist nur die bekann­tes­te davon. Die­se Ent­wick­lung trifft vor allem die Verlage. 

Tho­mas Heil­mann vom Rot­punkt­ver­lag zeigt sich skep­tisch gegen­über sol­chen Büchern. «Man ist sich gar nicht bewusst, wel­che tief grei­fen­den Ein­grif­fe das Lek­to­rat eines Buch­tex­tes oft mit sich bringt. Ein gutes Lek­to­rat durch den Ver­lag bedeu­tet für ein Buch einen Qua­li­täts­sprung. Ein Autor, der sein Buch ohne Ver­lag her­aus­bringt, straft sich am Ende selbst. Sei­ne Tex­te gehen ja nicht mal durch eine Kor­rek­tur. Ich bin über­zeugt, dass Ama­zon und ande­re Anbie­ter von Platt­for­men frü­her oder spä­ter ein Lek­to­rat auf­zie­hen müssen.»

Ganz anders sieht das Julia­ne Reich­wein. «Für vie­le Autoren heisst die Alter­na­ti­ve, selbst zu publi­zie­ren oder ihr Manu­skript auf ewig in der Schub­la­de ver­schwin­den zu las­sen. Wenn sie es auf dem Netz ver­öf­fent­li­chen, haben sie wenigs­tens eine Chan­ce, Leser zu fin­den.» Julia­ne Reich­wein arbei­tet für die Publi­ka­ti­ons­platt­form Neo­books. Die­se gehört zum Buch­ver­lag Droe­mer Knaur. Die Beweg­grün­de für den Ver­lag, eine sol­che Platt­form auf­zu­zie­hen, lie­gen auf der Hand. Neo­books lie­fert Droe­mer Knaur ein Son­die­rungs­sys­tem für neue Schreib­trends. Zudem stösst der Ver­lag über die Erfolgs­quo­ten der digi­tal ver­öf­fent­li­chen Bücher auf neue Talen­te – ohne in tau­sen­den von ein­ge­sand­ten Manu­skrip­ten in einem auf­wän­di­gen Lek­to­rats­ver­fah­ren die Steck­na­del im Heu­hau­fen suchen zu müssen. 

Autoren, die auf Neo­books selbst publi­zie­ren, haben aus­ser­dem die Mög­lich­keit an einem Wett­be­werb teil­zu­neh­men. Die zehn auf dem Netz am bes­ten bewer­te­ten E‑Books wer­den von einem Lek­to­rat geprüft und je nach Eig­nung ins Ver­lags­pro­gramm von Droe­mer Knaur auf­ge­nom­men, zum Teil sogar als gedruck­tes Taschen­buch. Die­se Tex­te durch­lau­fen ein Lek­to­rat wie alle ande­ren Ver­lags­ti­tel auch. Bei­spie­le für erfolg­rei­che Neo­books Autorin­nen, die es ins Knaur Taschen­buch geschafft haben, sind Bir­git Böck­li und Susan­na Ernst. 

Auf das feh­len­de Lek­to­rat ange­spro­chen, weist Julia­ne Reich­wein noch auf etwas ande­res hin. Bei einem Buch, das Beach­tung fin­det, gibt es auf dem Netz eine Debat­te. Autoren, deren Lese­pro­ben gros­se Schwä­chen auf­wei­sen, wer­den von ande­ren Benut­zern oft gewarnt. So haben sie die Mög­lich­keit, ihr Buch zu über­ar­bei­ten, bevor sie es im Han­del ver­trei­ben. Die Erfah­rung zeigt, dass die bei Neo­books erfolg­rei­chen Tex­te meist sorg­fäl­tig bear­bei­tet sind. Die Autoren küm­mern sich sogar teil­wei­se selbst um die Korrektur.

Finan­zi­ell spricht für einen Autoren nichts gegen die Selbst­ver­öf­fent­li­chung. Die Anbie­ter von online publi­zier­ten Büchern bestim­men den Preis dafür selbst. Da bei unbe­kann­ten Autoren die Zah­lungs­be­reit­schaft gerin­ger ist, hat sich der durch­schnitt­li­che Ver­kaufs­preis bei Neo­books zwi­schen 2.60 und 3.00 Euro ein­ge­pen­delt. Davon erhält die Autorin oder der Autor bei Neo­books sieb­zig Pro­zent. Prak­tisch gleich sieht es bei Ama­zon aus. 

«Wer die gigan­ti­sche Arbeit auf sich nimmt, einen lite­ra­ri­schen Text zu schrei­ben, dem kann es nicht ums Geld gehen», ent­geg­net Tho­mas Heil­mann. «Jemand, der schreibt, will ein Feed­back. Er oder sie sucht die Bestä­ti­gung durch einen erfah­re­nen Lek­tor, die Aus­ein­an­der­set­zung um den Text, in einem Wort: das Erleb­nis. Ein Autor will zu einem bestimm­ten Kreis gehö­ren. Das Ja eines Lek­tors ist für ihn die hal­be Mie­te.» Ein guter Ver­lag sei für Schrei­ben­de so etwas wie eine ers­te Aus­zeich­nung. Das eige­ne Buch in Hän­den, das ist offen­bar immer noch der gröss­te Wunsch aller Neu­au­to­ren. Beim Neo­books-Wett­be­werb winkt als Preis nichts Ande­res: Der digi­ta­ler Text der Gewin­ner wird am Ende doch gedruckt. 

Das E‑Book der Zukunft

Den­noch ist bei jün­ge­ren Schrei­ben­den eine Ver­schie­bung hin zu ande­ren Wer­ten denk­bar. Bei neu­en Autoren von Ama­zon sind fünf der zehn meist­ver­kauf­ten Bücher als Selbst­ver­öf­fent­li­chung erschie­nen (von den ers­ten hun­dert sind es 52). Offen bleibt dabei nur die Fra­ge, wel­che Qua­li­tät die­se Erfolgs­bü­cher auf­wei­sen. Die bei­den genann­ten Neo­book Autorin­nen haben Bücher mit einem über­ra­schen­den Hand­lungs­ab­lauf und vor allem einem gros­sem Unter­hal­tungs­wert geschrie­ben. Klar. Wie sonst begeis­tert sich das Netz­pu­bli­kum für einen Text? Eher schwer haben es bei Neo­books und Ama­zon hin­ge­gen Lyrik oder Kurz­ge­schich­ten im Stil einer Her­ta Mül­ler. Die Trüf­fel der Lite­ra­tur, nach Cor­ne­lia Schwei­zer, wer­den vom Netz eher nicht zu Tage gefördert.

Die E‑Book-Platt­for­men ver­knüp­fen Autoren direkt mit dem Leser, ohne dass sich ein Ver­lags­lek­tor dazwi­schen stellt, ein Lek­tor, der sich ja auch täu­schen kann. So gese­hen demo­kra­ti­siert das E‑Book den Buch­markt. Nur dass Demo­kra­tie und Kunst in einem neu­ro­ti­schen Ver­hält­nis zuein­an­der ste­hen. In der Regel bil­den sie sogar ein Gegen­satz­paar. Es ist eine alte Weis­heit: Der Mas­sen­ge­schmack trifft sich auf dem kleins­ten gemein­sa­men Nen­ner. Die­ser ist genau das Gegen­teil von Kunst. Die Wer­ke von – zum Bei­spiel – Mar­cel Proust oder Franz Kaf­ka wären vom frei­en Buch­markt allein kaum je ans Licht der Öffent­lich­keit getra­gen worden.

Das Beson­de­re und das Neue einer Epo­che ist stets auf ein­zel­ne Ken­ner ange­wie­sen, auf Träu­mer, ja sogar auf Fana­ti­ker. Ob auf Papier oder Bild­schirm, die Qua­li­tät der Lite­ra­tur hängt von Men­schen ab wie dem muti­gen Ver­le­ger, dem exzen­tri­schen Geld­ge­ber, dem wachen Kri­ti­ker. Am Ende der Ket­te steht der neu­gie­ri­ge Leser, der sich auf das Unge­wöhn­li­che ein­lässt. Es ist in kei­ner Wei­se vor­aus­seh­bar, ob es die­sen Leser oder die­se Lese­rin für alle Zukunft, bis ins Jahr 2286, noch geben wird. Dazu müss­te man ja wis­sen, was Leut­nant Uhura auf ihrem Bild­schirm liest…

: http://www.kulturkritik.ch/2013/e‑book/



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