Unter­neh­mer dei­ner selbst

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Die Aus­stel­lung «Ent­schei­den» beginnt mit Adam und Eva. Ein Ani­ma­ti­ons­film fasst die Geschich­te der Mensch­heit in gut fünf Minu­ten zusam­men. Reli­gi­on, fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on, Indus­tria­li­sie­rung, Klas­sen­kampf, Frau­en­eman­zi­pa­ti­on, 1968, Gegen­wart – alles stark gerafft, aber man erkennt, wor­um es geht. Der Off-Kom­men­tar erzählt dazu die klas­si­sche Geschich­te der Auf­klä­rung: Das Indi­vi­du­um wur­de frei­er, bekam mehr Ver­ant­wor­tung für sein eige­nes Leben, aber das Leben wur­de auch unge­wis­ser und los­ge­lös­ter von tra­di­tio­nel­len Bin­dun­gen. «Du hast die Wahl», ver­kün­det die Stim­me schliess­lich, und dann noch ein­mal, etwas beschwö­ren­der: «Du hast die Wahl!» 

Das klingt alles ande­re als ermu­ti­gend, in Wirk­lich­keit sogar ein wenig bedroh­lich. Gott ist tot, aber vom höh­ni­schen Nietz­schea­ni­schen Geläch­ter dar­über haben wir uns weit ent­fernt, das ist das Min­des­te, was man sagen kann. Man betritt nun – welt­his­to­risch als hybri­des Sub­jekt und phy­sisch als Besu­cher des Stap­fer­hau­ses Lenz­burg – den «Super­markt der Möglichkeiten».

«Have it your way»

Para­dig­ma­tisch für die Explo­si­on der Wahl­mög­lich­kei­ten ist natür­lich die Lie­be und die Paa­rung. In kaum einem ande­ren Bereich erkennt man so deut­lich, wie sehr sich die Frei­heits­gra­de unse­rer Lebens­form ver­mehrt haben. In kaum einem ande­ren Bereich erkennt man eben­so deut­lich, dass Frei­heits­gra­de nicht ein­fach Güter sind, die man mehr oder weni­ger kom­pe­tent benut­zen kann – oder auch nicht (wie Ham­bur­ger oder Gum­mi­dil­dos); es sind impli­zi­te Auf­for­de­run­gen, Span­nungs­ge­ne­ra­to­ren, die eine per­ma­nen­te Unru­he erzeugen. 

Anhand von Gra­fi­ken und mit dem leich­ten Zynis­mus, der sta­tis­ti­schen Gene­ra­li­sie­run­gen immer inne­zu­woh­nen scheint, wer­den die wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge prä­sen­tiert (Das ers­te Mal – Part­ner­wahl – Hei­rat – Fami­li­en­grün­dung – Schei­dung) – ein­schliess­lich wich­ti­ger Kenn­zah­len dar­über, wie die Schwei­zer sich hier ver­hal­ten und von wel­chen Fak­to­ren und Vor­stel­lun­gen sie dabei beein­flusst wer­den. Die Ergeb­nis­se las­sen Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum, deu­ten aber bereits an, dass mög­li­cher­wei­se nicht alles zum Bes­ten steht. Man möch­te sehr wohl die opti­ma­le Ent­schei­dung tref­fen (so glau­ben etwa 84 Pro­zent der Jugend­li­chen an die «Lie­be des Lebens»); man tut sich aber zuneh­mend schwer damit (so ver­dop­pel­te sich etwa die Schei­dungs­ra­te in den letz­ten 30 Jah­ren auf gegen­wär­tig 54 Prozent).

Ganz all­ge­mein zeigt sich hier ein Dilem­ma. Eine Sta­tis­tik (über das Hei­rats­al­ter, über wün­schens­wer­te Eigen­schaf­ten des Part­ners…) eta­bliert impli­zit stets eine Norm. Doch der Norm zu ent­spre­chen, ist plötz­lich nichts mehr, was hono­riert wird. Im Gegen­teil, es ist Aus­druck per­sön­li­chen Ver­sa­gens, denn unser Ide­al ist die Auto­no­mie: Füh­re ein selbst­be­stimm­tes, erfolg­rei­ches und auf­re­gen­des Leben; sei du selbst! 

Wer dar­an zwei­felt, wird durch den Audio­hin­ter­grund der Aus­stel­lung an die Kern­bot­schaf­ten unse­rer Zeit erin­nert, die, ganz wie im rea­len Super­markt, mit eso­te­ri­scher Musik und Vogel­ge­zwit­scher unter­legt sind: «Unend­lich genies­sen», «Have it your way», «Nimm dir was du brauchst», «Nichts ist unmög­lich». Die Aus­sa­gen sind straight­for­ward, aber man beach­te: Sie wer­den nicht gebrüllt, son­dern mit unver­kenn­bar ero­ti­schem Unter­ton geflüstert… 

Epo­che des gequäl­ten Lächelns

Die Ent­schei­dung ist die Ursze­ne der Auto­no­mie, bei­de sind nicht getrennt von­ein­an­der denk­bar. Doch jede wirk­li­che Ent­schei­dung ist eine Fest­le­gung, mit­un­ter sogar eine end­gül­ti­ge, also ein Ver­zicht auf wei­te­re Ent­schei­dun­gen. Die Frei­heits­gra­de kön­nen folg­lich nur maxi­mal sein, wenn man sich mög­lichst nicht fest­legt – daher die laten­te Angst, sich zu etwas zu ver­pflich­ten; daher auch die laten­te Belie­big­keit und Halb­her­zig­keit, die das Trei­ben unse­rer Zeit­ge­nos­sen zu kenn­zeich­nen scheint. Kein Wun­der, dass man die star­ke, ent­schei­dungs­freu­di­ge Per­sön­lich­keit immer und immer wie­der beschwö­ren muss.

Dies sind abs­trak­te Ent­wick­lun­gen, und eine gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung lässt sich nicht ein­fach an eine Aus­stel­lungs­wand hän­gen oder in ein Ter­ra­ri­um sper­ren. Wohl aber las­sen sich ihre teil­wei­se durch­aus merk­wür­di­gen Fol­gen dar­stel­len. In einem ande­ren Seg­ment der Aus­stel­lung sieht man Video­in­ter­views, in denen Teen­ager Aus­kunft über ihre Zukunfts- und vor allem Berufs­am­bi­tio­nen geben. Viel­leicht sind die Fol­gen auch gar nicht so merk­wür­dig; aber es ist doch auf­fäl­lig, mit wel­chem ver­bis­se­nen Ernst sie bei der Sache sind. Ärz­tin, Kauf­mann, Hei­zungs­in­stal­la­teur, Leh­re­rin – das sind alles ehren­wer­te Beru­fe, aber sie klin­gen nicht gera­de wie die grös­sen­wahn­sin­ni­gen Träu­me einer Gene­ra­ti­on von Ego­ma­nen, son­dern eher ein biss­chen klein­laut. Natür­lich haben oder hat­ten sie auch Traum­be­ru­fe (Fuss­bal­ler, Film­star usw.), doch äus­sern sie sich dazu eher ver­le­gen. Man muss schliess­lich rea­lis­tisch blei­ben, natür­lich. Sei­ne Stär­ken und Schwä­chen im Blick behal­ten. Und sich anstren­gen, immer. Dann kann man es schon schaf­fen. Die­se Ein­schät­zun­gen mögen stim­men oder auch nicht, aber unter den Teen­agern herrscht hier gros­se Einig­keit hin­ter den erns­ten Gesich­tern (bemer­kens­wert auch die Begrün­dung einer 16jährigen, war­um sie froh sei, vor­läu­fig noch zur Schu­le zu gehen – so kön­ne sie «das Leben noch ein wenig genies­sen»). Und nicht der lei­ses­te Hauch von Iro­nie oder auch nur irgend­ei­ne Form von distan­zie­ren­der Cool­ness. Statt­des­sen Enthu­si­as­mus, der jedoch ein wenig auf­ge­setzt wirkt. Viel­leicht wer­den His­to­ri­ker unse­re Epo­che ein­mal die des gequäl­ten Lächelns nen­nen. Die per­ma­nen­te Berie­se­lung mit den Ver­heis­sun­gen der Super­m­ak­tes («Nichts ist unmög­lich»…) wir­ken plötz­lich äus­serst rea­li­täts­fremd. Was aller­dings nicht dazu führt, dass man für die umso rea­le­ren Jugend­li­chen gros­se Sym­pa­thie emp­fin­den würde.

Rund­gang durch einen Diskurs

Man betrach­tet sie eher als Sym­pto­me. Denn der wah­re Gegen­stand der Aus­stel­lung ist eine Legi­ti­ma­ti­ons­er­zäh­lung (oder in älte­ren Begrif­fen: einer Ideo­lo­gie oder eines Über-Ich). Sie ist ein Rund­gang durch einen Dis­kurs. Gegen­über dem Schwei­zer Radio SRF kri­ti­sier­te der Autor Guy Krneta, dass sie bestimm­te phi­lo­so­phi­sche Fra­gen ein­fach aus­klam­me­re (die Fra­ge nach dem frei­en Wil­len, nach der Ver­ant­wor­tung…). Das ist zwar rich­tig, doch die­se Kri­tik ver­kennt völ­lig, wor­um es eigent­lich geht. Aus Sicht der Hirn­for­schung und bestimm­ter Phi­lo­so­phien ist der freie Wil­le viel­leicht kei­ne Tat­sa­che mehr. Der Kult der frei­en Ent­schei­dung aber ist unbe­streit­bar eine sozia­le Tat­sa­che. Sie ist für die Logik des Super­markts unverzichtbar.

Im Gegen­teil muss man eher kri­ti­sie­ren, dass die Aus­stel­lung die­sen Fokus stre­cken­wei­se ver­liert und in einen lau­ni­gen Sesam­stras­sen-Stil kippt, der der Sache im Grun­de völ­lig unan­ge­mes­sen ist. In kur­zen Inter­view­fil­men kom­men soge­nann­te Ent­schei­dungs­trä­ger zu Wort: Regie­rungs­rä­tin Susan­ne Hoch­u­li erzählt etwas über Team­ar­beit und dar­über, wie man «die Gesell­schaft wei­ter­brin­gen» kann; Fuss­ball­schieds­rich­ter Urs Mei­er erzählt etwas über sein Bauch­ge­fühl; Roger Köp­pel erzählt das Glei­che wie immer. Eben­so belie­big wir­ken auch die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen, an denen sich der Besu­cher durch Fra­ge­bat­te­rien klickt, sodass er am Ende erfah­ren kann, wel­cher Ent­schei­dungs­typ er ist (der Autor erfuhr übri­gens, sowohl in der Lie­be als auch in der Kar­rie­re «offen», «ris­kant» und «ego­is­tisch» zu sein, die Aus­wer­tung bezeich­ne­te ihn also im Prin­zip als Arsch­loch – wenn­gleich noch mit ein paar roman­ti­schen Resi­du­en: «Amors Pfeil lässt sich nicht steu­ern, davon sind Sie über­zeugt!»). Ein ande­res Modul ver­sorgt ihn mit «Ent­schei­dungs­tipps», einer Mischung aus instant coa­ching und Küchen­psy­cho­lo­gie. Tja, was soll das? Hier scheint den Aus­stel­lungs­ma­chern die Ent­zü­ckung über ihr media­les Reper­toire ein wenig zu Kopf gestie­gen zu sein.

Kühl­kam­mer und Krankenstation

Leich­te sti­lis­ti­sche Ver­ir­run­gen oder Angst vor der Ein­deu­tig­keit? Schwer zu sagen. Denn die Aus­stel­lung fährt ansons­ten durch­aus schwe­re Geschüt­ze auf. In einem LKW, der an das Gebäu­de ange­schlos­sen ist, wird das prä­sen­tiert, was erst seit kur­zem den Ent­schei­dungs­spiel­raum bevöl­kert: Gen­code-Ana­ly­sen, plas­ti­sche Chir­ur­gie, und die gan­ze Palet­te des brain food: Beru­hi­gungs­mit­tel, Auf­putsch­mit­tel, Anti­de­pres­si­va. Und schliess­lich das Ange­bot der Orga­ni­sa­tio­nen Exit oder Digni­tas: der hun­dert­pro­zen­tig selbst­be­stimm­te, pro­fes­sio­nell beglei­te­te Frei­tod. Das alles erwar­tet den Besu­cher in der zwei­fel­haf­ten Atmo­sphä­re einer Kühl­kam­mer: Stahl­plat­ten, weis­se Lager­kis­ten, Che­mi­ka­li­en und (wahr­heits­ge­treue) Preis­schil­der. Die Frei­heit ist kalt und zer­stö­re­risch. Oder sagen wir zumin­dest: Sie ist bei wei­tem nicht nur ein gros­ser Spass.

Doch der Kör­per, das Gehirn und der Tod sind die Berei­che, die nun unab­wend­bar der Logik der Auto­no­mie unter­wor­fen werden.

Nur weni­ge Schrit­te wei­ter kann man auf Kran­ken­lie­gen die Berich­te von Ärz­ten und Betrof­fe­nen hören, die Erfah­run­gen mit einem recht neu­en Typus psy­chi­scher Stö­run­gen gemacht haben: Über­for­de­rung, Blo­cka­de, «Ent­schei­dungs­pa­ra­ly­se», Depres­si­on. Man behan­delt sie gewöhn­lich mit Medi­ka­men­ten und Kli­nik­auf­ent­hal­ten. Die­se Sym­pto­me der Unzu­läng­lich­keit sind die Nega­tiv­be­grif­fe der gegen­wär­ti­gen Idee von Auto­no­mie: Wer nicht mehr ent­schei­den kann, gehört ihm Grun­de nicht mehr der Zivi­li­sa­ti­on an. Wenn du nicht mehr ent­schei­dest, bist du nicht mehr du selbst; wenn du nicht mehr ent­schei­dest, bist du krank! Nicht mehr nur im Beruf, son­dern mit sei­ner gan­zen Per­sön­lich­keit ein Unter­neh­mer zu sein, bedeu­tet fol­ge­rich­tig, dass sich auch der Begriff der Kon­kurs­mas­se erweitert.

Wo der Super­markt endet

Spä­tes­tens hier merkt man, dass die Meta­pher des Super­mark­tes zwar cat­chy, doch in letz­ter Kon­se­quenz unzu­tref­fend ist. Ver­ge­gen­wär­ti­gen wir uns, was für den Super­markt cha­rak­te­ris­tisch ist. Man hat anders­wo Geld ver­dient, jetzt erwirbt man einen Gegen­wert dafür; die zu erwar­ten­den Glücks­ge­füh­le sind in Pro­dukt­form nach Anwen­dungs­be­rei­chen, Qua­li­tät und Preis geord­net; Her­kunft und Zusam­men­set­zung sind gut doku­men­tiert. Das alles meist in einer Umge­bung vor­bild­li­cher Hygie­ne und maxi­ma­ler Sicher­heit. Auch der Kon­kur­renz­kampf hört auf, alles ist erschwing­lich; jeder, der nicht nackt oder betrun­ken ist, ist will­kom­men. Den­noch han­delt es sich beim Super­markt still­schwei­gend um das Refu­gi­um der brei­ten arbei­ten­den Mit­tel­schicht, weder die Reichs­ten noch die Ärms­ten betre­ten ihn. Der Super­markt, so sehr man ihn auch als Sinn­bild des Kapi­ta­lis­mus anse­hen mag, ist im Kern eine sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Insti­tu­ti­on. Zwar lässt sich der Begleit­bro­schü­re des Stap­fer­hau­ses ent­neh­men, mit wel­chen Mit­teln man zum Kon­sum mani­pu­liert wer­den soll («Labor­mäu­se am Kas­sen­band», Sei­te 23), aber im End­ef­fekt han­delt es sich um eine fast lie­bens­wür­di­ge Mani­pu­la­ti­on, die sich bemüht, den Besuch so abwechs­lungs­reich und ange­nehm wie mög­lich zu gestal­ten. Wo ist das Pro­blem? Natür­lich wird hier nie­mand glück­lich, aber es steht fest, dass man für sein Geld auch etwas bekommt; mit ande­ren Wor­ten, man kann nicht wirk­lich ver­lie­ren – weil man um das, was man haben will, nicht erst spie­len muss.

Die­se Gewiss­heit suchen wir aus­ser­halb des Super­mark­tes ver­geb­lich. Und die Aus­stel­lung trägt dem auf ein­drucks­vol­le Wei­se Rech­nung. Das Dach­ge­schoss des Stap­fer­hau­ses ist dun­kel, man braucht einen Moment, bis man sich in die drei engen Gän­ge ein­fin­det, die es durch­zie­hen. An den Innen­wän­den der Gän­ge wer­den hin­ter Glas, wie in den Vitri­nen eines Mau­so­le­ums, Doku­men­te gezeigt, anhand derer sich drei Geschich­ten rekon­stru­ie­ren las­sen: die eines Motor­rad­un­falls, die einer Krebs­er­kran­kung, die eines gestor­be­nen Klein­kinds. Die Bio­gra­fien, die durch die­se Schick­sals­schlä­ge geprägt wur­den, illus­trie­ren jedoch nicht nur, dass die tota­le Ent­schei­dungs­ho­heit über das eige­ne Leben eine Illu­si­on ist. Sie erin­nern auch dar­an, dass das eige­ne Leben even­tu­ell ein Spiel sein mag, aber ein Spiel mit hohem Ein­satz. Der Super­markt endet nicht erst dort, wo unüber­schau­ba­re Kräf­te in das Leben ein­grei­fen; er endet bereits dort, wo wir nicht kau­fen, son­dern kämp­fen müs­sen. Der Kult der Ent­schei­dung ver­spricht frei­lich, dass alles gut wird. Die Aus­stel­lung «Ent­schei­den» kratzt durch­aus am Lack die­ses Kults, doch letzt­lich schreckt sie davor zurück, ihre Ansät­ze zu Ende zu den­ken: näm­lich die neue Qua­li­tät der Ver­wir­rung und des Lei­dens zu zei­gen, die die Kehr­sei­te des Ver­spre­chens der Auto­no­mie ist. Frag­los: Eine durch­dach­te und aus­ser­ge­wöhn­li­che, eine gute, sogar sehr gute Aus­stel­lung. Aber lei­der nicht ganz die richtige.

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