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Stadt Bern erhält neu­en Konzertsaal

helvetiaplatz_6Die Stadt Bern erhält einen neu­en Kon­zert­saal für klas­si­sche Musik: Die ehe­ma­li­ge Kir­che «Chris­ti Wis­sen­schaft­ler» am Hel­ve­ti­a­platz 6, gleich neben dem Alpi­nen­mu­se­um, hat einen Lang­zeit­ver­trag mit dem «Yehu­di Menu­hin Forum Bern» abge­schlos­sen. Das Gebäu­de fasst rund 450 Zuschau­er und soll am 13. Okto­ber 2009 eröff­net werden.

Der ehe­ma­li­ge Direk­tor des Kon­ser­va­to­ri­ums Bern, Wer­ner Schmitt, der in die­sem Jahr eben­falls den Menu­hin-Musik­preis ent­ge­gen neh­men durf­te, ist dabei, eine Betrei­ber­ge­sell­schaft für die Nut­zung des neu­en Saals zu grün­den. «Das Pro­jekt kommt ohne öffent­li­che Gel­der aus», sag­te er auf Anfrage.

Mit nur 120’000 Fran­ken Inves­ti­ti­on, will er den Saal für klas­si­che Kon­zer­te her­rich­ten las­sen. Das ist für die Bestuh­lung und akus­ti­sche Ein­grif­fe mit­tels Akku­s­tik­plat­ten nötig, eben­falls ist eine pro­fes­sio­nel­le Büh­nen­be­leuch­tung für den Saal im Bud­get imbe­grif­fen. Ob das aus­rei­chen mag und nicht nur für eine Grund­ver­sor­gung reicht, ist aller­dings – ohne den Saal gese­hen zu haben – zwei­fel­haft. Schon nur eini­ger­mas­sen beque­me Stüh­le wer­den die Hälf­te des Bud­gets verbrauchen.

Das Kon­ser­va­to­ri­um hat bereits Inter­es­se signa­li­siert, da das eige­ne Gebäu­de ab die­sem Herbst für ein Jahr lang eine Bau­stel­len sein wird.

Schmitt und sei­ne Part­ner wid­men den Kon­zert­saal dem Gei­gen­vir­tuo­sen und Diri­gen­ten Yehu­di Menu­hin, weil die­ser «mit Bern stets beson­ders ver­bun­den» war, wie es in der Mit­tei­lung wei­ter heisst. Die «Inter­na­tio­na­le Menu­hin Musik Aka­de­mie» will mit der Came­ra­ta Menu­hin nun ihren Sitz für Pro­ben, Unter­richt und Kon­zer­te nach Bern in den neu­en Kon­zert­saal verlegen.

Quel­le: sda / vl