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Sotheby’s Seni­or Direc­tor ver­stei­gert Wein im Wert von 202’700 Euro für die Fon­da­ti­on Beyeler

ORNELLAIA_JOHN ARMLEDER(Pres­se­text) Basel, 23. April 2015: In die­sem Jahr hat ORNELLAIA den Schwei­zer Künst­ler John Arm­le­der ein­ge­la­den, die sieb­te Edi­ti­on des Pro­jekts Ven­dem­mia d’Artista unter dem Mot­to „L’Incanto” („Der Zau­ber“) zu gestal­ten. Das 2009 aus der Tau­fe geho­be­ne Pro­jekt hat sich zum Ziel gesetzt, für jeden Ornell­a­ia Jahr­gang einen welt­be­kann­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler zu beauf­tra­gen, den ein­zig­ar­ti­gen Cha­rak­ter der betref­fen­den Lese zu interpretieren.

ORNELLAIA war am 23. April Gast­ge­ber einer Wohl­tä­tig­keits­auk­ti­on, bei der 9 Lose auf­ge­ru­fen wur­den. Die­se ent­hiel­ten wie­der­um 9 Son­der­fla­schen, gestal­tet von John Arm­le­der für Ornell­a­ia 2012 L’Incanto Ven­dem­mia d’Artista. Durch den Gala­abend führ­te Ste­phen Mould, Sotheby’s Seni­or Direc­tor, Head of Euro­pean Wine Depart­ment. Der Erlös von 202’700 Euro ging aus­nahms­los an die von Sam Kel­ler gelei­te­te Fon­da­ti­on Beye­ler in Basel.

Bis­her konn­te ORNELLAIA Ven­dem­mia d’Artista Spen­den in Höhe von 1,5 Mio Euro welt­weit ver­ge­ben. Vom Whit­ney Muse­um in New York über die Neue Natio­nal­ga­le­rie in Ber­lin, das Roy­al Ope­ra House in Lon­don, die H2 Foun­da­ti­on in Hong Kong und Shang­hai, bis zum Museo Pol­di Pez­zo­li in Mai­land und der Kunst­gal­le­rie AGO in Totonto.

JOHN ARMLEDER wur­de 1948 gebo­ren, lebt zwi­schen Genf und New York und wird als einer der bedeu­tends­ten und ein­fluss­reichs­ten Schwei­zer Künst­ler sei­ner Gene­ra­ti­on aner­kannt. Mit sei­nem Stil und Voka­bu­lar hat er mit den Jah­ren ein Uni­ver­sum viel­sei­ti­ger Arbei­ten geschaf­fen, die zwi­schen Male­rei, Skulp­tur und Per­for­mance lie­gen. Ein grund­le­gen­des Ele­ment sei­ner künst­le­ri­schen Suche ist die Ana­ly­se des Kon­tex­tes, in dem die Arbei­ten aus­ge­stellt wer­den, was zu einem zen­tra­len Ele­ment des krea­ti­ven Pro­zes­ses wird.

Wein soll­te der wahr­haf­tigs­te Aus­druck sei­nes Ter­ro­irs sein, so lau­tet die Phi­lo­so­phie von ORNELLAIA. Die Trau­ben für den Ornell­a­ia wer­den in den guts­ei­ge­nen Wein­ber­gen bei Bolg­he­ri an der tos­ka­ni­schen Küs­te von Hand ver­le­sen. Die viel­fäl­ti­ge Natur der Böden – allu­vi­al, marin und vul­ka­nisch – ist ide­al für den Anbau von Caber­net Sau­vi­gnon, Mer­lot, Caber­net Franc und Petit Ver­dot. Zum Betrieb gehö­ren 97 Hekt­ar Reb­flä­che an der Küs­te der Tos­ka­na, unweit der mit­tel­al­ter­li­chen Ort­schaft Bolg­he­ri und der berühm­ten Zypres­sen­al­lee. Der uner­müd­li­che Ein­satz des Teams und die idea­len mikro­kli­ma­ti­schen und geo­lo­gi­schen Gege­ben­hei­ten vor Ort brach­ten in den ver­gan­ge­nen zwan­zig Jah­ren Wei­ne her­vor, die welt­weit gro­ße Erfol­ge erziel­ten. Der ers­te Ornell­a­ia-Jahr­gang war ein 1985er. Im Jahr 2001 erklär­te das ame­ri­ka­ni­sche Wein­ma­ga­zin „Wine Spec­ta­tor“ den 1998er Ornell­a­ia zum Wein des Jah­res. Der „Fein­schme­cker“ prä­mier­te 2011 den Ornell­a­ia mit dem Wein­le­gen­de-Award. Dar­über hin­aus erhiel­ten die Wei­ne zahl­rei­che ita­lie­ni­sche und inter­na­tio­na­le Aus­zeich­nun­gen; sie erschei­nen regel­mä­ßig auf den Lis­ten der Spit­zen­wei­ne in den wich­tigs­ten ita­lie­ni­schen Wein­füh­rern wie Gam­be­ro Rosso, Espres­so, Vero­nel­li, Due­mi­la­vi­ni, AIS und Luca Maroni.