- ensuite | kulturagenda | enBlog - https://ensuite.we-are.gmbh/ -

Tanz Okto­ber 2009

Packen­des in Basel
Johan Inger lei­te­te fünf Jah­re das welt­be­rühm­te Cull­berg-Bal­let in Stock­holm. Die Inspi­ra­ti­on zu der schwei­zer Urauf­füh­rung sei­nes Stü­ckes Emp­ty House reicht aber noch zurück ins­eine Tanz­zeit bei Jiri Kyli­an. Als die­ser die Com­pa­nie ver­liess, hin­ter­blieb eine gros­se Ein­sam­keit. ‘Wie in einer bevöl­ker­ten U‑Bahnstation, wo kei­ner auf den ande­ren trifft.’
Neben der Wie­der­auf­nah­me des pul­sie­ren­den Erfolgs­stü­ckes Bole­ro vom Bal­lett­di­rek­tor des Hau­ses gibt es zeit­ge­nös­si­schen Tanz vom israe­li­schen Cho­reo­gra­phen Rami Be’er, Lei­ter der Kib­butz Con­tem­po­ra­ry Dance Com­pa­ny. Ein ins­ge­samt sicher packen­der Abend!

‘Cre­scen­di’, Ort : Thea­ter Basel , Thea­ter­platz Basel , Tel. 061 295 11 33
Datum : 11.Okt 19Uhr, 13.,14.,17.,20.,22. Okt. 20:00 Uhr , 25. Okt. 19 Uhr

Fes­ti­val Tanz In.Bern
Gleich mit einem Pau­ken­schlag setzt die zwei­te Aus­ga­be des Fes­ti­val-Nach­fah­ren der Ber­ner Tanz­ta­ge an : mit der kraft­vol­len schrä­gen Com­pa­nie
Ulti­ma Vez von Wim Van­de­key­bus. Es fin­den sich im qua­li­ta­tiv sehr gemisch­ten Pro­gramm niveau­voll Unter­halt­sa­mes des dies­jäh­ri­gen Schwei­zer Tanz- und Cho­reo­gra­phie­preis­trä­gers Zim­mer­mann & De Per­rot und niveau­voll Ver­stö­ren­des der mit dem Bes­sie Award ver­se­he­nen Yas­meen God­der. Niveau­vol­les Bal­lett steu­ert das Stadt­thea­ter Bern selbst bei : mit Romeo & Julia.
Fes­ti­val­be­glei­tend läuft ein Film von Ste­ven Cohen : ein aus einem Kron­leuch­ter umfunk­tio­nier­tes Tutu betritt eine afri­ka­ni­sche Slumsiedlung…

Ort : Dampf­zen­tra­le Bern Mar­zi­listr. 47 Bern Tel.031 310 05 40
Datum: 15.–31. Oktober

Hom­mages in Zürich
Kei­ne schlech­te Idee: man wäh­le vier Tän­zer, die jedem sofort ein­fal­len (Pina Bausch, Mer­ce Cun­ning­ham, Micha­el Jack­son, und die etwas ent­fern­te­re Jose­phi­ne Bak­er) und kon­fron­tie­re heu­ti­ge Cho­reo­gra­phen mit ihrem Gewicht.. Dem post­mo­dern-ver­spiel­ten Foof­wa d’Immobilité fällt vor­al­lem ein Wort­spiel ein: “Pina Jack­son in Mer­ce­mo­ri­am». Der Cho­reo­graph ver­mag auf­grund sei­ner Tech­nik die jewei­li­gen Stil­rich­tun­gen durch­aus zu absor­bie­ren. Wann er sich mal künst­le­risch ernst­haft an den Vor­bil­dern misst, wird sich zei­gen. Zwei Tanz-Per­for­mance-Stü­cke sind mit von der Par­tie: eines von Ange­li­ka Äch­ter (Ali­ce meets Pina) sowie ein von Mark Tomp­kins 1996 zu Ehren von Jose­phi­ne Bak­er ent­stan­de­nes Stück.

Hom­mages. Ort: Tanz­haus Zürich Was­ser­werk­stras­se 129 Tel. 044 350 26 11
Datum:
15. Okt. 20:00

Anna Huber im Thea­ter­haus Gessnerallee
Dies­jahr prä­sen­tiert sich Anna Huber mit
Eine Fra­ge der Zeit. Dem Schwei­zer Publi­kum schon seit lan­gem durch ihre for­schen­den Bewe­gun­gen bekannt wird Anna Huber auch hier der Zeit nicht gera­de davonrennen. 

Ort: Gess­ne­r­al­lee 8, Zürich Tel. 044 225 81 10
Datum: 23.,24. Okto­ber 20 Uhr

_________________________________
Der Ori­gi­nal­text ist auch auf dem Blog www.tanzkritik.net erschienen.

Was läuft jetzt: kulturagenda.ch