Obser­va­tio IV – Werk­schau Visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on – eine Glosse

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«Unse­re Zie­le sind Kom­mu­ni­ka­ti­on als zen­tra­les Anlie­gen zu ver­ste­hen und die­ses als bestän­di­ges Qua­li­täts­kri­te­ri­um zu mani­fes­tie­ren. Neue Wege in der Visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­on zu gehen und so an der Erschlies­sung neu­er Arbeits­fel­der der Gestal­tung mit­zu­wir­ken.»

So besagt eine gros­se Tafel am Ein­gang zur Werk­schau, durch­aus gestal­tet also, und von jeman­dem ver­fasst, der sich aus­kennt, durch­ge­le­sen und kor­ri­giert viel­leicht und für geeig­net befun­den, davon muss ich aus­ge­hen. Doch als ich das lese, ein­mal, zwei­mal, drei­mal, erschliesst sich mir der genaue Sinn (und die gram­ma­ti­ka­li­sche Kor­rekt­heit der bei­den – kom­ma­lo­sen – Sät­ze) noch immer nicht. Hier des­halb ein Ver­such, die Cho­se Visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on sprach­lich zu bewältigen: 

Wir kom­mu­ni­zie­ren
zen­tral, dass
wir neue Arbeitsfelder
wol­len. Neue Arbeits­fel­der generieren
mehr
Visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, die
mit sprach­li­chen Mit­teln nicht
zu errei­chen ist; des­halb set­zen wir
Qua­li­täts­kri­te­ri­en und schrei­ben ein
Mani­fest, das wir
visuell
so auf­be­rei­ten, dass sich der
Sinn
von selbst
versteht.
Soll­te dies
nicht der Fall
sein, gehen wir
neue Wege, an denen
Arbeitsfelder
lie­gen, die alle
zu einem Zen­trum füh­ren, das sich
wie folgt
manifestiert:
Gestal­tet und beständig;
unser Anlie­gen, und dies ist
zentral// zentral
ist es,
zu kom­mu­ni­zie­ren, dass
kei­ner es merkt,
dass hier kom­mu­ni­ziert wer­den soll, dies ist
das ein­zi­ge Kri­te­ri­um, um die
Qua­li­tät zu
überprüfen,
Hauptsache
neu, und
Haupt­sa­che, es wird
Manifest.

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