- ensuite | kulturagenda | enBlog - https://ensuite.we-are.gmbh/ -

Neu­er Lei­ter Thea­ter­för­de­rung Zürich

[Pres­se­text] Pli­nio Bach­mann über­nimmt ab 1. Okto­ber 2011 die Lei­tung der Thea­ter­för­de­rung in der Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Zürich. Er tritt die Nach­fol­ge von Domi­nik Mül­ler an.

Pli­nio Bach­mann (1969) ist stu­dier­ter Ger­ma­nist. Seit 2009 war er Lei­ten­der Dra­ma­turg am Burg­thea­ter in Wien. Bach­mann hat zunächst als frei­er Jour­na­list (Das Maga­zin, DU u. a) gear­bei­tet und war zwei Jah­re lang Wort-Kura­tor des Schwei­zer Pavil­lons «Klang­kör­per Schweiz» von Peter Zum­thor für die Welt­aus­stel­lung in Han­no­ver. Danach rea­li­sier­te er ver-schie­de­ne Thea­ter­dra­ma­tur­gien (u. a. für Bar­ba­ra Weber) und ein Opern­li­bret­to in der frei­en Sze­ne, Pro­jek­te in Lite­ra­tur­ver­mitt­lung und kon­zep­tio­nel­le Arbeit für das Schwei­zer Fern­se-hen. Nach sei­ner Tätig­keit als Stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Insti­tuts für Theo­rie (ITH) der Zür-cher Hoch­schu­le der Küns­te war er wäh­rend drei Jah­ren Kura­tor und Pro­jekt­ma­na­ger für mitt­le­re und gros­se Kul­tur­pro­jek­te bei Hel­ler Enter­pri­ses. Bach­mann ver­fass­te das Dreh­buch zum Kino­film «Der Ver­ding­bub» (Regie: Mar­kus Imbo­den, Kino­start im Novem­ber) und do-zier­te in sei­ner Zeit als Lei­ten­der Dra­ma­turg auch am Insti­tut für Theater‑, Film- und Me-dien­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Wien.

Pli­nio Bach­mann kennt die Arbeits- und Pro­duk­ti­ons­rea­li­tä­ten sowohl der frei­en Thea­ter­s­ze-ne wie auch der Insti­tu­tio­nen. Dank die­ser brei­ten Erfah­rung, auch in ande­ren Kul­tur­spar­ten, wird er der gesam­ten Thea­ter­sze­ne ein kom­pe­ten­ter Gesprächs­part­ner sein. Er tritt sei­ne Funk­ti­on am 1. Okto­ber 2011 an.

Der bis­he­ri­ge Lei­ter Thea­ter­för­de­rung, Domi­nik Mül­ler, ist nach zwölf Jah­ren im Amt auf den 1. Juni 2011 zurück­ge­tre­ten. Die Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Zürich dankt Domi­nik Mül­ler für sein erfolg­rei­ches Wir­ken und sei­nen gros­sen Ein­satz für die Thea­ter­sze­ne Zürich.