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Neu in den Ber­ner KINOs / Woche 14

roy­al: Green­berg (KOMÖDIE) – Élite
Der New Yor­ker Ex-Musi­ker Roger Green­berg (Ben Stil­ler) ist wohl das, was man einen aus­ge­mach­ten Loser nen­nen kann: allein­ste­hend, ohne Job und gera­de 40 gewor­den. Na, herz­li­chen Glück­wunsch! Da kommt ihm das Ange­bot sei­nes jün­ge­ren und wesent­lich erfolg­rei­che­ren Bru­ders Phil­lip (Chris Mes­si­na) gera­de recht: Green­berg soll ein paar Wochen auf des­sen Haus in Los Ange­les auf­pas­sen. Auf die­se Wei­se kann er bei frei­er Kost und Logie sei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­be­schäf­ti­gung nach­ge­hen, die aus nicht viel mehr als aus­gie­bi­gem Nichts­tun besteht. Neben­bei ergibt sich auch noch die Mög­lich­keit, alte Freun­de wie­der­zu­se­hen. Die sind aller­dings mitt­ler­wei­le ziem­lich alt und spies­sig gewor­den, fin­det Green­berg: Jugend­lie­be Beth (Jen­ni­fer Jason Leigh), inzwi­schen geschie­den und allein­er­zie­hen­de Mut­ter zwei­er Kin­der, kann oder will sich an die wil­de Jugend­zeit irgend­wie kaum noch erinnern.

US-Komi­ker Ben Stil­ler als Loser-Typ, der sich mit einem «Mäd­chen für alles» einlässt.

jura: Hier kommt Lola (KOMÖDIE) – Pathé
Lola (Mei­ra Durand) hat einen bra­si­lia­ni­schen Vater (Fer­nan­do Speng­ler), eine 80 Zen­ti­me­ter gros­se Tan­te Lis­beth und ein paar Mil­lio­nen Fans, wenn sie sich nachts in die berühm­te Sän­ge­rin Jacky Jones ver­wan­delt. Was Lola nicht hat, ist eine bes­te Freun­din – und die wünscht sie sich am aller­meis­ten. Doch in Lolas neu­er Schu­le gibt es nur die­se komi­sche Flo (Felina Czy­cy­kow­ski), die ent­setz­lich nach Fisch stinkt. Und die schö­ne Anna­li­sa (Karo­li­ne Chmel­en­sky) besucht sie aus­ge­rech­net in dem Moment, als Lolas Vater split­ter­fa­ser­nackt durch die Woh­nung stürmt, weil sei­ne Toch­ter ihn ver­se­hent­lich den gan­zen Tag im Bade­zim­mer ein­ge­sperrt hat. Kla­rer Fall: In Sachen Freun­din muss sich Lola etwas ein­fal­len las­sen. In ihrem Ver­steck, dem Super-Welt­all­ex­press­raum­schiff, hat sie schliess­lich eine Idee. Lola schickt ihren Her­zens­wunsch per Luft­bal­lon in den Him­mel. Als Ant­wort erhält sie eine geheim­nis­vol­le Flaschenpost…

Deut­sche Mäd­chen­ko­mö­die: Lola ali­as Star­sän­ge­rin Jacky träumt von einer bes­ten Freundin.

jura: Nan­ny Mcphee­and the Big Bang (KINDER KOMÖDIE) – Universal
Mrs. Green ist am Ende ihrer Kräf­te. Sie sorgt sich um ihren Mann, der im Krieg ist, um ihre Farm, die ihr schwer ver­schul­de­ter Schwa­ger unbe­dingt ver­kau­fen will, und um ihre drei Kin­der, die ihren Vater ver­mis­sen. Als auch noch die ver­snob­te klei­ne Ver­wandt­schaft aus der Stadt zu Besuch ein­trifft, droht das Cha­os zu eska­lie­ren. Doch ist die Not am schlimms­ten, kommt Nan­ny McPhee am schnells­ten. Mit Magie und sanf­ter Gelas­sen­heit bringt das zau­ber­haf­te Kin­der­mäd­chen Har­mo­nie und Hoff­nung in die Fami­lie zurück.

Neue Aben­teu­er mit der magi­schen Nan­ny McPhee, die Har­mo­nie zwi­schen Land- und Stadt­kin­dern stif­ten und einer Mut­ter Hoff­nung auf die Rück­kehr ihres Man­nes aus dem Krieg geben muss.

capi­tol & alham­bra: The Boun­ty Hun­ter (KOMÖDIE) – Walt Disney
Der ehe­ma­li­ge Cop Milo Boyd (Gerard Buttler) schlägt sich als Kopf­geld­jä­ger durchs Leben. Er zieht das gro­ße Los, als er den Auf­trag erhält, aus­ge­rech­net sei­ne Ex-Frau Nico­le Hur­ly (Jen­ni­fer Anis­ton) zu stel­len, mit der er jah­re­lang im Clinch lag. Die Repor­te­rin hat eine Vor­la­dung vor Gericht ver­passt und soll nun vor­ge­führt wer­den. Ein ein­fa­cher Job ist es aller­dings nicht für Milo. Nico­le ist einem Ver­bre­chen auf der Spur und wird von einem psy­cho­pa­thi­schen Dea­ler gejagt, und Milo sind wegen sei­ner Spiel­schul­den Kre­dit­haie auf den Fersen.

Action­las­ti­ge Roman­tik­ko­mö­die über einen Kopf­geld­jä­ger (Gerard But­ler), der sei­ne Ex-Frau (Jen­ni­fer Anis­ton) vor Gericht brin­gen soll.

WEITERHIN IM KINO

capi­tol: GREEN ZONE (ACTION) – Universal
US-Armee-Offi­zier Roy Mil­ler (Matt Damon) und sein Team sind kurz nach der Erobe­rung Bag­dads 2003 in den besetz­ten Gebie­ten im Ein­satz. Um einer gefähr­li­chen Spur zu fol­gen, müs­sen sie die Sicher­heit der soge­nann­ten «Green Zone» weit hin­ter sich las­sen. Doch der Ein­satz läuft nicht wie geplant, und bald kom­men Zwei­fel auf, die das eigent­li­che Ziel in Fra­ge stel­len. Gemein­sam mit der Washing­ton-Post-Kor­re­spon­den­tin Lawrie Day­ne (Amy Ryan) deckt Mil­ler eine gefähr­li­che und raf­fi­nier­te Ver­schwö­rung in den eige­nen Rei­hen auf. Er wird zum Gejag­ten, und inmit­ten eines bru­ta­len Kreuz­feu­ers beginnt ein packen­der Kampf um die Wahr­heit und ums Überleben.

Agen­ten­thril­ler von Paul Gre­en­grass über einen US-Armee-Offi­zier, Matt Damon, der bei sei­nem Ein­satz im Irak zum Spiel­ball einer aus­ge­feil­ten Ver­schwö­rung wird.

gott­hard: ALICE IN WONDERLAND (FANTASY) – Walt Disney
Die 19-jäh­ri­ge Ali­ce (Mia Wasis­kows­ka), ein rebel­li­scher Geist in der vik­to­ria­ni­schen Gesell­schaft, soll hei­ra­ten. Viel neu­gie­ri­ger als auf einen aris­to­kra­ti­schen Lan­ge­wei­ler ist sie aber auf ein Kanin­chen, dass sie nach Unter­land lockt. Ein unter­ir­di­sches Wun­der­land mit selt­sa­men Geschöp­fen, die ein Ende der Schre­ckens­herr­schaft der Herz­kö­ni­gin (Hele­na Bon­ham Car­ter) her­bei­seh­nen. Nur Ali­ce kann es einer Pro­phe­zei­ung zur Fol­ge her­bei­füh­ren, unter­stützt von ihren neu­en Freun­den, wie dem ver­rück­ten Hut­ma­cher (John­ny Depp), die wis­sen, was sie ver­ges­sen hat: Ali­ces Ankunft ist eine Rückkehr.

Fan­ta­sie­vol­le, fan­tas­tisch bebil­der­te Adap­ti­on von Lewis Car­rolls Kin­der­bü­chern, die Tim Bur­ton ein sieb­tes Mal mit John­ny Depp zusammenführt.

jura: AVATAR (SCIENCE FICTION) – Fox-Warner
Auf der Suche nach neu­en Res­sour­cen stos­sen die Men­schen im 22. Jahr­hun­dert auf den Pla­ne­ten Pan­do­ra, der von den Navi bevöl­kert wird, drei Meter gros­se Lebe­we­sen mit blau­er Haut. Da Men­schen auf dem Pla­ne­ten nicht atmen kön­nen, kom­men Ava­tare zum Ein­satz: Ersatz­le­be­we­sen in Navi-Form, die von ihren Besit­zern gesteu­ert wer­den. Der quer­schnitts­ge­lähm­te Mari­ne Jake Sul­ly wird für das Pro­gramm aus­ge­wählt. Er lernt die Navi Ney­ti­ri ken­nen und lie­ben und fin­det sich im Kreuz­feu­er eines Krie­ges zwi­schen Men­schen und Navi, die ihren Pla­ne­ten verteidigen.

In jeder Hin­sicht gewal­ti­ges Mam­mut­pro­jekt von James Came­ron über einen jun­gen Mari­ne, der sich bei einem Krieg der Wel­ten ent­schei­den muss, auf wes­sen Sei­te er steht.

jura: Dra­chen­zäh­men leicht gemacht (ANIMATION) – Universal
Auf der klei­nen Insel Berk, hoch oben im Nor­den, wird nicht lan­ge gefa­ckelt. Mords­star­ke Wikin­ger müs­sen ihre Hei­mat vor wil­den Dra­chen beschüt­zen, die ihnen das Leben zur Höl­le machen. Auch der schmäch­ti­ge Teen­ager Hicks, Bei­na­me «der Hüne», ist Feu­er und Flam­me für die Dra­chen­jagd – nur lei­der hat er im Umgang mit Waf­fen zwei lin­ke Hän­de. Da sein Vater nie­mand Gerin­ge­res ist als Hau­drauf «der Stoi­sche», Häupt­ling des Wikin­ger­stam­mes und ein berühm­ter Dra­chen­jä­ger, soll Hicks auf der Dra­chen­schu­le nun auch die raue Kampf­kunst der Wikin­ger erler­nen. Doch ehe Hicks – der übri­gens ein pfif­fi­ger und begeis­ter­ter Tüft­ler ist – den gefürch­te­ten Unter­richt antre­ten kann, wird sein Dorf von einer wil­den Dra­chen-Arma­da ange­grif­fen. Das ist Hicks gros­se Chan­ce, ein­mal einen Dra­chen zu besie­gen und die Ehre sei­nes Vaters zu ret­ten! Mit viel Mut und Köpf­chen gelingt es ihm, einen «Nacht­schat­ten», eine der gefähr­lichs­ten Dra­chen­ar­ten, abzu­schies­sen. Doch anstatt sei­nem Vater von sei­nem bemer­kens­wer­ten Fang zu erzäh­len, freun­det sich Hicks mit dem Nacht­schat­ten an. Es ist der Beginn einer Freund­schaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikin­ger, der einen Dra­chen zum Freund hat? Damit ver­stösst er gegen die Wikin­ger­eh­re, die sei­nem Vater beim Don­ner von Thor über alles geht…

Ani­ma­ti­ons­film über einen jun­gen Wikin­ger, der sich mit einem Dra­chen anfreun­det und fort­an gegen die dro­hen­de Aus­rot­tung der Dra­chen kämpft.

jura: TEUFELSKICKER (KINDERKOMÖDIE) – Universal
Ein Schat­ten huscht über die Dächer der Stadt. Mit coo­len Park­our-Ein­la­gen rast die Roof­top-Gang durch die Stadt: Sie drib­beln mit dem Ball über Mau­ern, durch enge Gas­sen, voll­füh­ren spek­ta­ku­lä­re Stunts und zei­gen den Pas­san­ten, was ech­ter Street­soc­cer ist. Moritz (Hen­ry Horn) sitzt im Klas­sen­zim­mer und traut sei­nen Augen kaum, als Alex (Dario Barb­an­ti), der Anfüh­rer der Gang, sich laut­los durch das Fens­ter in den Schul­raum schwingt. Viel­leicht gibt es ja doch noch Hoff­nung! Denn nach­dem Moritz Eltern (Dia­na Amft, Ben­no Für­mann) sich getrennt hat­ten, muss­te Moritz mit sei­ner Mut­ter zu dem grum­me­li­gen Gross­va­ter Rudi (Rei­ner Schö­ne) zie­hen. Ausgerechnet!

Für den fuss­ball­be­geis­ter­ten Moritz ist ein Leben ohne Fuss­ball kein Leben.

jura: I LOVE YOU PHILIP MORRIS (KOMÖDIE) – Frenetic
Der unauf­fäl­li­ge Geschäfts­mann Ste­ven Rus­sell (Jim Carrey) führt ein gere­gel­tes Leben mit Frau, Kind, Haus und sonn­täg­li­chem Gesang im Kir­chen­chor. Bis ein Auto­un­fall ihm zu einer pro­fun­den Erkennt­nis ver­hilft: Sein Herz schlägt für das glei­che Geschlecht. Fort­an lässt er kei­ne Par­ty, kein exklu­si­ves Restau­rant und kei­nen kna­cki­gen Kerl mehr aus. Das pral­le Leben erweist sich als kost­spie­lig, aber Ste­ven beweist unge­mein viel Phan­ta­sie in der regel­mäs­si­gen Beschaf­fung der not­wen­di­gen Finanz­mit­tel. Natür­lich geht das nicht lan­ge gut und er lan­det im Knast. Dort lernt Ste­ven sei­ne gros­se Lie­be, den zurück­hal­ten­den Phil­lip Mor­ris (Ewan McGre­gor), ken­nen. Und damit fan­gen die Pro­ble­me für Ste­ven über­haupt erst so rich­tig an…

Sym­pa­thi­sche Main­stream­ko­mö­die über einen noto­ri­schen Schwind­ler, gespielt von Kim Carrey, der die Lie­be des Man­nes sei­nes Lebens, Ewan McGre­gor gewin­nen will.

city & jura: Remem­ber me (DRAMA) – Élite
Tyler Haw­kins (Robert Patt­in­son) ist ein sen­si­bler, aber auch zor­ni­ger jun­ger Mann, der den Tod sei­nes Bru­ders vor eini­gen Jah­ren noch nicht ver­ar­bei­tet hat. Sein Vater Charles (Pier­ce Bros­nan), ein erfolg­rei­cher Geschäfts­mann, kommt zwar sei­nen finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen nach, ist aber emo­tio­nal distan­ziert und prak­tisch nicht prä­sent im Leben von Tyler und sei­ner klei­nen Schwes­ter Caro­li­ne (Ruby Jeri­ns). Als Tyler in eine Schlä­ge­rei gerät, über­re­det ihn sein Kum­pel Aidan (Tate Elling­ton) mit der Toch­ter des Poli­zis­ten (Chris Coo­per) anzu­ban­deln, der ihn ver­haf­tet hat. Ally (Emi­lie de Ravin) stu­diert genau wie Tyler an der NYU. Lang­sam kom­men sich die bei­den näher – und was zumin­dest auf Tylers Sei­te als Albern­heit begann, ent­wi­ckelt sich zu einer tie­fen Lie­bes­be­zie­hung, die auf eine har­te Pro­be gestellt wird…

Bezie­hungs­dra­ma mit «Twilight»-Star Robert Patt­in­son und Emi­lie de Ravin als Lie­bes­paar, das wie deren Fami­li­en auch von zwei Tra­gö­di­en schwer gezeich­net sind.

city: THE MEN WHO STARES AT GOATS (KOMÖDIE) – Élite
Als Repor­ter Bob Wil­ton (Ewan McGre­gor) den Sol­da­ten Lyn Cas­sa­dy (Geor­ge Cloo­ney) ken­nen­lernt, stol­pert er über die Sto­ry sei­nes Lebens. Cas­sa­dy behaup­tet, zu einer gehei­men Mili­tär­ein­heit namens «New Earth Army» zu gehö­ren, deren Mit­glie­der Gedan­ken lesen, durch Wän­de lau­fen und sogar Zie­gen durch Angu­cken töten kön­nen. Nun ist der Grün­der des Pro­gramms, Bill Djan­go (Jeff Bridges), ver­schwun­den und Cas­sa­dy ist auf einer Mis­si­on, ihn zu fin­den. Fas­zi­niert von den Geschich­ten sei­nes neu­en Freun­des schliesst Wil­ton sich an – und gerät in ein haar­sträu­ben­des Abenteuer…

Herr­lich absur­de Gro­tes­ke über einen bri­ti­schen Jour­na­lis­ten, der im Irak auf eine ganz beson­ders ver­rück­te Eli­te­ein­heit von Sol­da­ten stößt, die Ter­ro­ris­ten mit höchst unkon­ven­tio­nel­len Metho­den bekämp­fen sollen.

city: WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN (ANIMATION) – Walt Disney
Flint bas­telt seit sei­ner Kind­heit in sei­nem eige­nen Labor im Gar­ten sei­ner Eltern an sei­nen Erfin­dun­gen. Die hat­ten jedoch bis­her grund­sätz­lich einen Haken. Sei­ne neu­es­te Schöp­fung ist ein Appa­rat, der Was­ser in Nah­rung ver­wan­deln soll. Beim ers­ten Ein­satz bricht in sei­nem Hei­mat­städt­chen Swal­low Falls das Cha­os aus. Doch dann geschieht das Unfass­ba­re: Es reg­net Cheese­bur­ger vom Him­mel. Nach­wuchs-Wet­ter­re­por­te­rin Sam ist zur Stel­le und wird mit ihrer Bericht­erstat­tung über das Phä­no­men zum Star. Eine Roman­ze bahnt sich zwi­schen den bei­den an.

Die fas­zi­nie­ren­de Ver­fil­mung beruht auf dem viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Kin­der­buch-Best­sel­ler von J. + R. Bar­rett und ist ein ver­rück­ter Komö­di­en­spass für die gan­ze Familie.

city: IT’S COMPLICATED (KOMÖDIE) – Universal
Jane Adler, Mut­ter drei­er erwach­se­ner Kin­der und Eigen­tü­me­rin einer erfolg­rei­chen Bäcke­rei, pflegt nach rund einem Jahr­zehnt der Tren­nung mit ihrem Ex-Mann Jack eine freund­schaft­li­che Bezie­hung. Er, erfolg­rei­cher Anwalt, hat inzwi­schen eine viel jün­ge­re Frau gehei­ra­tet, die ein Kind von ihm will. Da lan­den die bei­den nach einer feucht­fröh­li­chen Fei­er wie­der mit­ein­an­der im Bett. Plötz­lich ist Jane „die ande­re Frau“. Erschwert wird die heik­le Situa­ti­on durch den lie­bens­wer­ten Archi­tek­ten Adam, der ihr gera­de den Hof macht.

Nan­cy Mey­ers über­zeugt mit einer intel­li­gen­ten Roman­tik­ko­mö­die, die vom Spiel­witz des Haupt­dar­stel­ler­tri­os Meryl Streep, Alec Bald­win und Ste­ve Mar­tin lebt.

rex: A SERIOUS MAN (KOMÖDIE) – Élite
1967. Es ist nicht das Jahr des Lar­ry Gop­nik, der als Phy­sik­pro­fes­sor an einer Uni im Mitt­le­ren Wes­ten der USA ein ein­fa­ches Leben führt. Sei­ne Frau ver­lässt ihn für einen auf­ge­bla­se­nen Kol­le­gen, der ihr wahr­haf­ti­ger erscheint. Sein psy­chisch labi­ler Bru­der Arthur lebt auf sei­ner Couch und wird mehr und mehr zum Pro­blem. Sein Sohn Dan­ny schwänzt die Schu­le und hört nicht auf sei­nen Vater. Sei­ne Toch­ter bestiehlt ihn, um eine Nasen­kor­rek­tur finan­zie­ren zu kön­nen. Anonym wird Lar­ry bedroht und sei­ne Zukunft an der Uni in Fra­ge gestellt. Ein Stu­dent will ihn bestechen. Lar­ry sucht Hil­fe bei drei Rab­bis. Wird einer hel­fen können?

Ver­que­rer Hei­mat­film und ätzend komi­sche jüdi­sche Tra­gik­ko­mö­die mit bril­lan­tem No-Name-Ensem­ble – den Coen-Brü­dern ist erneut ein klei­ner Genie­streich geglückt

rex: UP IN THE AIR (DRAMA/KOMÖDIE) – Universal
Ryan Bing­ham ist immer unter­wegs: Wenn er sein Leben nicht gera­de in Flug­zeu­gen, Leih­au­tos oder Air­port-Hotels ver­bringt, macht er für sei­ne Fir­ma die Drecks­ar­beit und feu­ert Mit­ar­bei­ter. Er steht kurz vor der Erfül­lung sei­nes gros­sen Ziels, die Zehn-Mio.-Frequent-Flyer-Meilen-Hürde zu neh­men. Als eine neue Mit­ar­bei­te­rin Ryans Chef eine Mög­lich­keit eröff­net, wie man künf­tig auch auf Ryan ver­zich­ten könn­te, sieht sich Bing­ham mit einem Leben kon­fron­tiert, in dem Begrif­fe wie Zuhau­se oder Lie­be plötz­lich eine Bedeu­tung bekommen.

Meis­ter­haf­te Komö­die mit erns­ten Unter­tö­nen über einen Flug­prä­mi­en­jun­kie (Geor­ge Cloo­ney), der mit der Mög­lich­keit kon­fron­tiert wird, dass sein Leben über den Wol­ken weg­ra­tio­na­li­siert wer­den könnte.