N.G.O.

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Eine klei­ne Über­ra­schung zum Neu­jahrs­be­ginn erle­ben wir mit dem Erst­ling von Chris­ti­an Schmid und Rico Bau­mann (N.G.O.) zusam­men mit Gast­mu­si­kern: Videos.

N.G.O. steht nicht für «Non-Govern­men­tal Orga­niza­ti­on », son­dern für «Next Gene­ra­ti­on Orches­tra » – und so darf sich die Band durch­aus nen­nen. Irgend­wo zwi­schen Jazz, Pop, Bern, ein paar hol­län­di­schen Bro­cken, liegt «Vide­os». Fre­che Rhyth­men, span­nen­de Arran­ge­ments und vor allem ein sehr gekonnt expe­ri­men­tier­freu­di­ger Umgang mit der Tech­nik, machen die­ses Erst­werk zu einem ers­ten High­light der Ber­ner Jazz-Sze­ne – oder nach ihrer Selbst­de­fi­ni­ti­on «Alter­na­ti­ve Pop» – im 2010. Trotz des bra­chia­len Auf­bruchs der Sti­le und Gen­res ver­liert N.G.O. nie die Sen­si­bi­li­tät für die Musik, haben ein eige­nes Klang­feld defi niert, wel­ches bereits eine aus­ge­präg­te Hand­schrift trägt. Die Sän­ge­rin­nen Jo-Anne Vis­sers, Eli­na Duni, Danie­la Sar­da, sind zudem die Glücks­brin­ge­rin­nen für die Band und schaf­fen ver­spielt, der gesam­ten Klang­land­schaft eine emo­tio­na­le Note zu geben. N.G.O. geht ans Herz, in den Kopf, in die Bei­ne und in die Wei­te. Wir wer­den noch mehr von die­ser Band hören – wollen.

Erst folgt aber die Plat­ten­tau­fe am 31. Janu­ar 2010 in der Turn­hal­le, PROGR Bern. (vl)



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