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Karin Mül­ler: «For­mat­ra­dio ist kein Schimpfwort»

Seit Anfang Juni setzt das Zür­cher Pri­vat­ra­dio auf noch mehr aktu­el­le Hits. Dies unter­streicht auch eine bun­te Print­kam­pa­gne, für wel­che die Agen­tur HESSKISSSULZERSUTTER ver­ant­wort­lich zeich­ne­te. Unter dem Slo­gan «We hit you» wer­den da die Musik­kult­wör­ter «Thril­ler», «Pink», «Gaga» und «Bad» neu defi­niert – bei­spiels­wei­se, indem eine pin­ke Sau­ce über einen nack­ten Män­ner­ober­kör­per her­un­ter­tröp­felt. Eine ori­gi­nel­le Kam­pa­gne. Der Klein Report frag­te am Don­ners­tag bei Radio 24-Pro­gramm­lei­te­rin Karin Mül­ler nach, ob die Play­list des Sen­ders punk­to Ori­gi­na­li­tät mit­hal­ten kann.

Klein Report: Radio 24 führ­te ja schon bis­her einen bun­ten Mix aus aktu­el­len Hits und Pop­klas­si­kern. Inwie­fern wur­de die­ser Mix angepasst?
Karin Mül­ler: Die Beto­nung liegt stär­ker auf den aktu­el­len Hits. Da bei­spiels­wei­se die 80er-Jah­re-Klas­si­ker etwas in der Hörer­gunst gesun­ken sind, wird ihr Anteil am Radio-24-Musik­mix ver­klei­nert. Nach wie vor sind auch Rock­streu­sel ein The­ma für Radio 24, so bei­spiels­wei­se Ali­ce Coo­pers «Poi­son», das wäh­rend die­ses Inter­views gerade

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