Isra­el Gal­van im TV

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Fla­men­co ist schon vom Ursprung her ein Gemisch. Der von Asi­en und Indi­en anrei­sen­de Tanz der Roma ist schliess­lich in Spa­ni­en ange­kom­men und hat sich mit dem dor­ti­gen mau­ri­schen Ein­fluss gekreuzt, bevor er zum Fla­men­co wur­de. Kein Wun­der, dass die­ser Tanz­stil sich beson­ders emp­fäng­lich für Neu­es zeigt. Der in ande­ren fol­ko­ris­ti­schen Tän­zen beschei­de­ne Ein­satz der Arme darf im Fla­men­co Aus­drucks­kraft bewei­sen. Ganz zeit­ge­nös­sisch macht dies der Tän­zer Isra­el Gal­van z.B. in La Edad de Oro.

Isra­el Gal­van, 1973 in Sevil­la gebo­ren, wur­de von sei­nen tan­zen­den Eltern früh geför­dert (obwohl er eigent­lich Fuss­ball­spie­ler wer­den woll­te). Im Alter von 21 Jah­ren trat er der «Com­pa­ñía Anda­lu­za de Dan­za» bei. 1998 grün­de­te er sei­ne eige­ne Com­pa­nie und tour­te weltweit. 

Die­ser ers­te Film über ihn zeigt neben viel Tanz auch sei­ne Weg­be­glei­ter, wie sei­nen Freund Pedro G. Rome­ro, eine bedeu­ten­de Gestalt der zeit­ge­nös­si­schen spa­ni­schen Kunst­sze­ne. Viel­leicht wird uns damit klar, woher sein extra­va­gan­ter Ein­falls­reich­tum rührt.

Arte, 6. Juli 2009 um 23.05 Uhr (54 min)

Wie­der­ho­lun­gen:

12. Juli .2009 um 06:00
19.Juli 2009 um 17:30

www.tanzkritik.net Ori­gi­nal­text



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