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Gros­ser Publi­kums­auf­marsch am Lite­ra­tur­fes­ti­val Leukerbad

Am 15. Inter­na­tio­na­len Lite­ra­tur­fes­ti­val in Leu­ker­bad fand in den drei Tagen ein gros­ser Publi­kums­auf­marsch statt. 1500 Ein­trit­te, eini­ge Hun­dert mehr als in den Vor­jah­ren, wur­den regis­triert, wie die Orga­ni­sa­to­ren am Sonn­tag mit­teil­ten. Neben zahl­rei­chen Schwei­zer Autoren waren auch euro­päi­sche Lite­ra­ten in Leu­ker­bad vertreten.

Der preis­ge­krön­ten Schrift­stel­lers Rolf Lap­pert («Nach Hau­se schwim­men») prä­sen­tier­te einen noch nicht ver­öf­fent­lich­ten Text. Dich­ter wie der Ungar László Kraszn­ahor­kai oder die Deut­sche Ali­s­sa Wal­ter, bei­des Trä­ger des dies­jäh­ri­gen «Spy­cher: Lite­ra­tur­prei­ses Leuk», lasen aus ihren Wer­ken. Die Aus­zeich­nung, die Ende August ver­lie­hen wird, ist mit einem fünf­jäh­ri­gen Gast­recht im Städt­chen ver­bun­den – samt Rei­se­spe­sen, Logis und einem Stipendium.

Als Über­ra­schungs­gast am 15. Lite­ra­tur­fes­ti­val trat die in Genf leben­de alba­ni­sche Sän­ge­rin Eli­na Duni auf. Einer der Höhe­punk­te im dop­pel­ten Sinn war die tra­di­tio­nel­le Mit­ter­nachts­le­sung auf dem Gem­mi­pass auf 2350 Meter über Meer. Pedro Lenz und Rapha­el Urwei­der brach­ten das Publi­kum mit ihren bern­deutsch-deut­schen Slams in Stim­mung. Am Sams­tag gab es Kurz­le­sun­gen unter ande­rem von Urs Alle­mann, Arno Camen­isch, Rolf Dobel­li, Kris­tof Magnus­son, Mile­na Moser und Chris­toph Simon.

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