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Good News ver­liert die Exklu­si­vi­tät im Hallenstadion

(Pres­se­mit­tei­lung ticketinoe.com) – Gemäss Medi­en­mit­tei­lun­gen wird der Exklu­siv Ver­trag von Good News (Ringier/DEAG Betei­li­gungs­ge­sell­schaft) als allei­ni­ger Ver­an­stal­ter für Rock und Pop im Hal­len­sta­di­on per Ende 2013 auf­ge­löst. Das bedeu­tet auch Dritt­ver­an­stal­ter kön­nen sich ab 2014 einen Slot im Hal­len­sta­di­on reser­vie­ren und ein Kon­zert ver­an­stal­ten. Da der Ver­an­stal­ter also nicht mehr in jedem Fall Good News (Ringier/DEAG Betei­li­gung) heisst und die Ter­min­ko­or­di­na­ti­on von der Hal­len­sta­di­on AG über­nom­men wird, liegt die Wahl des Ticket­ver­triebs­sys­tems folg­lich neu beim Kon­zert Ver­an­stal­ter. Dies wür­de im Umkehr­schluss das Ende der wett­be­werbs­feind­li­chen 50% Klau­sel bedeu­ten. Die Klau­sel bestimm­te in der Ver­gan­gen­heit, dass bei Ver­an­stal­tun­gen im Hal­len­sta­di­on immer 50% des Tickets über den Ticket­ver­mark­ter Ticket­corner (50% Rin­gier Betei­li­gungs­ge­sell­schaft) abge­wi­ckelt wer­den müs­sen. Die­se Rege­lung führ­te in der Ver­gan­gen­heit dazu, dass die drei Mit­be­wer­ber TICKETINO, Star­ti­cket und Ticket­por­tal von Ticket­corner beim Ticket­ver­trieb von Ver­an­stal­tun­gen im Hal­len­sta­di­on fak­tisch aus­ge­schlos­sen waren.

Obschon das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt vor eini­gen Wochen die Beschwer­de gegen die Ver­fü­gung der WEKO der drei Mit­be­wer­ber TICKETINO, Star­ti­cket, Ticket­por­tal abge­wie­sen hat und auf den Fall nicht ein­ge­gan­gen ist, kommt nun die­ser inter­es­san­te Ent­scheid des Hal­len­sta­di­ons eini­ge Wochen spä­ter an die Öffent­lich­keit. Es macht den Anschein, dass die Bemü­hun­gen der drei Ticket­ver­mark­ter TICKETINO, Star­ti­cket und Ticket­por­tal bei der WEKO doch Früch­te tra­gen, und dass sich das im Besitz der Steu­er­zah­ler befin­den­de Hal­len­sta­di­on dem Wett­be­werb öff­net und so einen gesun­den Wett­be­werb von Ver­an­stal­tern und Ticket­ver­trei­bern im Hal­len­sta­di­on zulässt. Soll­te das nicht der Fall sein, dann wäre die Mel­dung eher als Far­ce zu betrach­ten, weil es für Ver­an­stal­ter nicht inter­es­sant ist, sitz­platz­ge­naue Ver­an­stal­tun­gen über meh­re­re Ticket­ver­trei­ber anzubieten.