Gemein­de­rat geneh­migt Leis­tungs­ver­trag mit der Reitschule

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(Mit­tei­lung des Gemein­de­ra­tes, Bern, 25. Sep­tem­ber 2012) – Der Gemein­de­rat hat den Leis­tungs­ver­trag mit dem Ver­ein Inter­es­sen­ge­mein­schaft Kul­tur­raum Reit­schu­le (IKuR) für die Jah­re 2013 bis 2015 geneh­migt. Die­ser beschränkt sich neu auf die Pflich­ten und Leis­tungs- vor­ga­ben im kul­tu­rel­len Bereich. Sicher­heits­fra­gen wer­den neu in einer sepa­ra- ten Ver­ein­ba­rung gere­gelt. Die­se hat zum Ziel, den Dia­log zu stär­ken und ist in- tegra­ler Bestand­teil des Vertrages.

Der Gemein­de­rat hat den Leis­tungs­ver­trag mit dem Ver­ein Inter­es­sen­ge­mein­schaft Kul­tur­raum Reit­schu­le (IKuR) neu struk­tu­riert. Der Leis­tungs­ver­trag beschränkt sich aus­schliess­lich auf die Kul­tur. Die Bestim­mun­gen hal­ten sich eng an die Ver­trä­ge, wel- che die Stadt auch mit ande­ren Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen abge­schlos­sen hat. Gere­gelt sind unter ande­rem die Leis­tun­gen des Ver­eins, wie die Infra­struk­tur für das kul­tu­rel­le Ange­bot. Dafür unter­stützt die Stadt den Ver­ein mit einem jähr­li­chen Glo­bal­bei­trag von 380 0000 Fran­ken, 318 780 Fran­ken für die Jah­res­mie­te und 61 220 Fran­ken als Bei- trag an die Nebenkosten.

Ver­ein­ba­rung über Orga­ni­sa­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Sicher­heit Inte­gra­ler Bestand­teil des Leis­tungs­ver­tra­ges ist neu eine «Ver­ein­ba­rung über Orga­ni- sati­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Sicher­heit». Dar­in regeln die Stadt und IKuR die Zusam- men­ar­beit und bezeich­nen Zustän­dig­kei­ten und Kon­takt­per­so­nen. Ver­ein­bart sind auch vier­tel­jähr­li­che Gespräche zwi­schen der Stadt und IKuR, um situa­ti­ons­be­zo­gen Prob- leme zu bespre­chen und gemein­sam Lö­sun­gen zu erar­bei­ten. Bei Bedarf kön­nen wei- tere Gesprächs­teil­neh­men­de bei­gezo­gen werden.

Ein Kapi­tel der Ver­ein­ba­rung ist der Sicher­heit gewid­met. Dar­in ist fest­ge­schrie­ben, dass die IKuR ver­ant­wort­lich ist für die Not­fall­or­ga­ni­sa­ti­on sowie die Sicher­heit der Gäs­te und der Mit­ar­bei­ten­den. Mit­ar­bei­ten­de der IKuR müs­sen auf dem Vor­platz prä- sent sein. Sie fun­gie­ren unter ande­rem als Ansprech­per­so­nen und ver­mit­teln in Kon- flikt­si­tua­tio­nen. Gere­gelt sind auch die Öff­nungs­zei­ten des gros­sen Tors (Diens­tag – Don­ners­tag: 11.30 – 24 Uhr, Frei­tag: 11.30 – 2 Uhr, Sams­tag, 18 – 2 Uhr). Die­ses kann die Reit­schu­le vor­ü­ber­ge­hend schlies­sen, um die Sicher­heit der Anwe­sen­den zu gewähr­leis­ten, etwa bei Demons­tra­tio­nen. Aller­dings über­nimmt der Ver­ein IKuR kei­ne poli­zei­li­chen Aufgaben.

Der Gemein­de­rat ist über­zeugt, dass mit dem neu aus­ge­han­del­ten Ver­trags­werk der beson­de­ren Stel­lung der Reit­schu­le als auto­no­mes, nicht-kom­mer­zi­el­les Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum gerecht wird und gleich­zei­tig kla­rer gere­gelt ist, wo wel­che Fra- gen dis­ku­tiert wer­den müs­sen. Er geneh­migt den Leis­tungs­ver­trag und die neue Ver- ein­ba­rung und legt dem Stadt­rat einen Kre­dit von 1 140 000 Fran­ken für die Jah­re 2013 bis 2015 vor.



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