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Film & Kino November

BERN
Film­pre­mie­re «In the Zone»
Doku­ment einer ver­bor­ge­nen Arbeits­welt, Regie: Manu­el Lob­mai­er.
Wer die Aus­stel­lung «In the Zone» von Wer­ner Neu­haus besucht, betritt eine Asbest­sa­nie­rungs­zo­ne – mit Schutz­schleu­sen, Absper­run­gen und der Atmo­sphä­re eines Ortes, an dem Men­schen eine unsicht­ba­re Gefahr aus unse­rer gebau­ten Umwelt ent­sor­gen. Neu­haus geht es nicht pri­mär um das Mate­ri­al Asbest. Sein Film ist eine augen­schein­li­che Begeg­nung mit einer ver­bor­ge­nen, gefähr­li­chen Arbeits­welt, die von Risi­ko, Migra­ti­on und Unsicht­bar­keit geprägt ist. Der Ein­tritt ist frei.
13.11.2026 | 19:30 | Kul­tur­mu­se­um Bern, Schüt­zen­weg 22, 3014 Bern
www.kulturmuseum.ch

Neu­en­burg
Let’s Doc ! – «Hirsch­feld – Une con­nais­sance incon­nue»
Sti­na Weren­fels, Samir. Spra­che: Fran­zö­sisch. Ein­tritt frei. Anschlies­send fin­det eine Dis­kus­si­on mit dem Regis­seur Samir statt. Im Rah­men des Fes­ti­vals «Let’s Doc!» wird der Doku­men­tar­film «Hirsch­feld, ein unbe­kann­ter Bekann­ter» gezeigt.
27.11.2026 | 18:00 | Cent­re Dür­ren­matt, Che­min du Pertuis–du–Sault 74, 2000 Neu­en­burg
www.cdn.ch

Zürich
My Name Is Eeooow
Doku­men­tar­film von Oinam Doren, Indi­en, 2016; Eng­lisch, Kha­si, mit eng­li­schen Unter­ti­teln. Was pas­siert, wenn ein Name gesun­gen statt gespro­chen wird? Im Dorf Khongthong in den Kha­si-Hügeln in Indi­en haben Namen schüt­zen­de Eigen­schaf­ten und wer­den gesun­gen oder gepfif­fen. Die Melo­dien wer­den den Babys von ihren Müt­tern mit­ge­ge­ben. Der Doku­men­tar­film beglei­tet zwei Frau­en auf ihrer Rei­se.
Names in Moti­on – Eine Film­rei­he: Das Völ­ker­kun­de­mu­se­um sucht einen neu­en Namen. Mit die­ser Film­rei­he unter­su­chen wir, wie Namen umstrit­ten sind, aus­ge­löscht oder neu erfun­den wer­den. In Ver­bin­dung mit der Aus­stel­lung «Ren­aming – Men­schen, Din­ge, Orte» laden die Film­vor­füh­run­gen dazu ein, dar­über nach­zu­den­ken, was es bedeu­tet, die Wel­ten, in denen wir leben, (neu) zu benen­nen.
05.11.2026 | 19:00 | Völ­ker­kun­de­mu­se­um Uni­ver­si­tät Zürich, Peli­kan­stras­se 40, 8001 Zürich
www.musethno.uzh.ch

Film­start
A Talent for Mur­der
USA 2026. Regie: Anton Cor­bi­jn. 1995 lebt die berühm­te Schrift­stel­le­rin Patri­cia High­s­mith (Helen Mir­ren) zurück­ge­zo­gen in den Schwei­zer Ber­gen und will mit Tom Ripley eigent­lich abschlies­sen. Da schickt ihr New Yor­ker Ver­lag den jun­gen Edward
Rid­ge­way (Alden Ehren­reich) zu ihr: Er soll sie über­zeu­gen, einen letz­ten Roman über den Meis­ter der Täu­schung zu schrei­ben. Zwi­schen der eigen­wil­li­gen Autorin und ihrem Besu­cher ent­wi­ckelt sich aus dem geschäft­li­chen Auf­trag ein psy­cho­lo-
gisches Duell, in dem Fan­ta­sie und Wirk­lich­keit zuneh­mend inein­an­der­zu­grei­fen schei­nen.
Film­start CH‑D: 05.11.2026

Wild Hor­se Nine
USA 2026. Regie: Mar­tin McDo­nagh. Mit Sam Rock­well, Ste­ve Bus­ce­mi, John Mal­ko­vich und Tom Waits. Im Chi­le des Jah­res 1973 erhal­ten zwei CIA-Agen­ten den Auf­trag, von Sant­ia­go zur abge­le­ge­nen Oster­in­sel zu rei­sen. Wäh­rend der gefähr­li­chen Mis­si­on müs­sen sie nicht nur ihre Auf­ga­be erfül­len, son­dern auch ihr gegen­sei­ti­ges Ver­trau­en unter Beweis stel­len.
Film­start CH‑D: 12.11.2026

Orwell: 2+2=5
F, USA 2025. Doku­men­tar­film von Raoul Peck, der Leben und Werk von Geor­ge Orwell mit Fokus auf «Nine­teen Eigh­ty-Four» nach­zeich­net. Erzählt durch Archiv­auf­nah­men, Aus­zü­ge aus Brie­fen und Film­clips sowie die Stim­me von Dami­an Lewis, ver­knüpft der Film Orwells Beob­ach­tun­gen über Pro­pa­gan­da, Sprach­ma­ni­pu­la­ti­on und auto­ri­tä­re Herr­schaft mit zeit­ge­nös­si­schen Bei­spie­len von Des­in­for­ma­ti­on, Tech­no­lo­gie und poli­ti­scher Zen­sur. Die Erzäh­lung spannt einen Bogen von Orwells Bio­gra­fie über kolo­nia­le Erfah­run­gen bis zu den Ideen, die sei­ne Roma­ne bestim­men.
Film­start CH‑D: 12.11.2026

Gent­le Mons­ter
AT 2026. Regie: Marie Kreut­zer. Mit: Léa Sey­doux, Cathe­ri­ne Deneuve u. a. Lucy, eine aner­kann­te Pia­nis­tin, zieht mit Phil­ip und ihrem Sohn aus der Stadt in ein Land­haus in der Nähe von Mün­chen. Die gera­de erst wie­der­ge­fun­de­ne Ruhe wird gestört, als eines Mor­gens die Poli­zei auf­taucht, Phil­ip ver­haf­tet und sei­ne Com­pu­ter beschlag­nahmt. Fas­sungs­los steht Lucy dem Schwei­gen ihres Man­nes und der uner­bitt­li­chen Maschi­ne­rie der Ermitt­lun­gen gegen­über. Wäh­rend der Zwei­fel wächst, muss Lucy ent­schei­den, wie sie ihren Sohn schüt­zen kann — und wie weit sie gehen will, um das zu bewah­ren, was von ihrer Fami­lie übrig ist.
Film­start CH‑D: 12.11.2026

The Only Living Pick­po­cket in New York
USA 2026. Regie: Noah Segan. Ein melan­cho­li­sches Kri­mi­nal­dra­ma mit John Tur­tur­ro als altern­dem Taschen­dieb Har­ry Leh­mann. Als Har­ry ver­se­hent­lich einen wert­vol­len USB-Stick stiehlt, gerät er ins Visier einer gefähr­li­chen Gang und muss um das Leben sei­ner pfle­ge­be­dürf­ti­gen Frau ban­gen.
Film­start CH‑D: 18.11.2026