End­ga­me: Wo die Gren­ze zwi­schen ideo­lo­gi­scher und künst­le­ri­scher För­de­rung dünn wird und die Kul­tur­po­li­tik versagt

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Die Wür­fel sind gefal­len: Unser Pro­jekt ist bei der Jury, die über den neu­en Leis­tungs­auf­trag der Dampf­zen­tra­le ab 2028 urteilt, eben­so wie vier wei­te­re Par­tei­en nicht wei­ter­ge­kom­men. Zwei Par­tei­en haben wegen for­ma­ler Feh­ler im Ein­ga­be­dos­sier die­se Stu­fe gar nicht erst erreicht. Drei Pro­jek­te wer­den ver­meint­lich als ers­te «Sie­ger­pro­jek­te» gefei­ert. Aus­ge­schie­den und nicht mehr Bestand­teil der Eva­lua­ti­on, sind wir jetzt frei, zu erzäh­len, was wir erlebt und ent­deckt haben:

Gleich vor­weg: Wir, die we are gmbh, akzep­tie­ren die Ent­schei­dung ohne Wenn und Aber. Das Amt für Beschaf­fungs­we­sen, das die­se etwas dubio­se Aus­schrei­bung aus­ge­führt hat, woll­te uns wegen ver­meint­lich im Dos­sier feh­len­der Namen und Schlüs­sel­per­so­nen schon frü­her raus­wer­fen. Wir konn­ten im «recht­li­chen Gehör» (unse­rer Stel­lung­nah­me) plau­si­bel dar­le­gen, dass wir alles kor­rekt gelie­fert hat­ten. Unse­re Argu­men­ta­ti­on dafür stamm­te vom Amt für Beschaf­fung selbst: Sub­ven­tio­nier­te Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen müs­sen freie Stel­len immer öffent­lich aus­schrei­ben. Wir konn­ten also bei der geplan­ten neu­en Betriebs­struk­tur kei­ne Namen nen­nen – und hat­ten ent­spre­chend die nöti­gen Sta­tu­ten für die juris­ti­schen Per­so­nen gelie­fert. Das über­zeug­te: Nur ein paar Stun­den nach Ablauf der Ver­tei­di­gungs­frist waren wir offi­zi­ell wie­der drin …

Aber das ist eine Rand­ge­schich­te. Die­se gan­ze Aus­schrei­bung hat vie­le Fra­gen zuta­ge gebracht, und wir haben viel gelernt. Jetzt, im Nach­spiel und mit dem neu­en Wis­sen, hat alles sogar noch eine Dimen­si­on dazu­ge­won­nen, und wir sind inzwi­schen sogar froh, aus­ge­schie­den zu sein. Wir spiel­ten von Anfang an mit offe­nen Kar­ten: Die Dampf­zen­tra­le ist das gröss­te sub­ven­tio­nier­te Ber­ner Kul­tur­haus der frei­en Sze­ne, ent­spre­chend fan­den wir es im Team wich­tig, dass das Ein­ga­be­pro­jekt nicht gegen, son­dern mit den Künst­le­rIn­nen und Insti­tu­tio­nen ent­ste­hen muss. So sas­sen Leu­te bei uns am Tisch, die die­se Koope­ra­ti­on vor­der­grün­dig schätz­ten – spä­ter muss­ten wir erfah­ren, dass sie selbst heim­lich eine Ein­ga­be plan­ten. Wir muss­ten fest­stel­len, dass in die­ser «End­aus­wahl» nur Men­schen wei­ter­ge­kom­men sind, die bereits in einer kul­tu­rel­len Sub­ven­ti­ons-Bubble zu Hau­se oder – noch schlim­mer – als Poli­ti­ke­rIn­nen, Vor­stands­mit­glie­der, in Dop­pel­funk­tio­nen ver­ban­delt tätig sind. Aber vor allem stel­len wir fest, dass sich die meis­ten Prot­ago­nis­tIn­nen über die Kul­tur­ar­beit sehr gut ken­nen und noch mehr über ideo­lo­gi­sche Zusam­men­ge­hö­rig­keit. Offen­sicht­li­ches Bei­spiel: Das Thea­ter­fes­ti­val Auawir­le­ben mie­tet sich seit Jah­ren beim Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern ein – die bei­den Pro­jek­te sind jetzt in der enge­ren Aus­wahl. Wer jetzt aber noch etwas tie­fer gräbt, kommt in die­sem Pro­zess in immer ver­fah­re­ne­re Abgrün­de und Par­al­lel­wel­ten, die ganz ohne Ver­schwö­rungs­theo­rie öffent­lich ein­seh­bar eine Lob­by in Bern auf­zei­gen, der man nicht blind ange­hö­ren will. Klingt das wild? Ja, auch für uns.

Doch der Rei­he nach Die Ankün­di­gung der Aus­schrei­bung ent­hielt bereits einen Schön­heits­feh­ler: Die Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen sei­en nur auf SIMAP (der Beschaf­fungs­platt­form von Bund und bun­des­na­hen Orga­ni­sa­tio­nen, Kan­to­nen und Gemein­den der Schweiz) zu holen, gab die Stadt Bern offi­zi­ell bekannt. Dort muss­te man sich regis­trie­ren, um an die effek­ti­ven Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen zu gelan­gen. Nicht gesagt wur­de aber, dass irgend­je­mand, also auch die Stadt Bern selbst, die­se Unter­la­gen auf jede belie­bi­ge Web­site stel­len und an nicht SIMAP-regis­trier­te Per­so­nen hät­te wei­ter­ge­ben kön­nen. Sodass alle Inter­es­sier­ten Ein­sicht bekom­men hät­ten. Der offi­zi­el­le Trick dabei: Die eigent­li­che Ein­ga­be muss­te per Post und auf einem USB-Stick erfol­gen, davor ist es egal, wer die­se Unter­la­gen ein­sieht – und des­we­gen ist legal kei­ne Regis­trie­rung not­wen­dig. Nur wenn die Ein­rei­chung aus­schliess­lich digi­tal erfol­gen soll, ist ein «Kon­to» nötig. Das klingt nach einer Baga­tel­le – ist aber bei einer Aus­schrei­bung, die im kul­tu­rel­len Bereich zum ers­ten Mal in die­ser Form statt­ge­fun­den hat, wesent­lich, weil das nie­mand ein­fach so weiss. Es erhöht die Hürden.

Zu den Gewin­ne­rIn­nen der ers­ten Pha­se: Der Bewer­tungs­pro­zess wur­de gemäss den Stan­dards vom Amt für Beschaf­fungs­we­sen von Bern defi­niert, die­se gel­ten schweiz­weit, sogar inter­na­tio­nal. Die maxi­mal zu errei­chen­de Punkt­zahl war 5. Und man staunt:

Rang­fol­ge und erreich­te Punkte
Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern, Bern = 4,200
Ver­ein Auawir­le­ben, Bern = 3,675
ARGE Julia Reist / Lea Heimann / Lea Vet­ti­ger Moro, Bel­gi­en (Ver­ein Han­nah Dampf), Bern = 3,225

Der Ver­ein Dampf­zen­tra­le war als ein­zi­ge Insti­tu­ti­on im Besitz offi­zi­ell beleg­ter Daten und Fak­ten zum Haus. Nie­mand hat­te offi­zi­ell ähn­li­che Infor­ma­tio­nen bekom­men, und der Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern ver­öf­fent­lich­te sei­nen Jah­res­be­richt 2024 erst im Okto­ber 2025. Es gibt kei­ne Stu­di­en, gab kei­ne Besich­ti­gung, das Inven­tar ist unklar gere­gelt, der offi­zi­el­le Über­ga­be­ter­min ist unklar, kei­ne Sicher­hei­ten, kaum Fakten.
Inter­es­sant ist: Der bis­he­ri­ge Leis­tungs­ver­trag der Dampf­zen­tra­le wur­de auf­grund unge­nü­gen­der Leis­tun­gen auf­ge­löst. Bemer­kens­wert ist, dass ein neu­er Vor­stand gemein­sam mit dem bis­he­ri­gen Team nun inner­halb eines Monats mit einem neu­en Kon­zept schein­bar mühe­los Höchst­be­wer­tun­gen erzielt. Eben­so ist her­vor­zu­he­ben, dass die bei­den wei­te­ren Mit­be­wer­be­rin­nen bis­lang kei­ne Erfah­rung in der Gesamt­lei­tung eines Kul­tur­hau­ses vor­wei­sen und bis­her aus­schliess­lich als gas­tie­ren­de Miet-Ver­an­stal­te­rin­nen in aus­ge­stat­te­ten Insti­tu­tio­nen tätig waren und selbst auf Sub­ven­ti­ons­bei­trä­ge ange­wie­sen sind.

Bri­san­ter Neben­schau­platz Im August 2025 frag­ten wir die dama­li­ge Prä­si­den­tin vom Ver­ein Dampf­zen­tra­le, Bri­git­te Hil­ty Hal­ler, an, wie­so sich der Ver­ein öffent­lich als «gemein­nüt­zig» bewer­be, aber in der Lis­te der steu­er­be­frei­ten und gemein­nüt­zi­gen Insti­tu­tio­nen und Ver­ei­ne von Bern nicht auf­ge­lis­tet sei. Ihre Ant­wort nach der berüch­tig­ten Gene­ral­ver­samm­lung (im Anschluss trat der gesam­te Vor­stand zurück) war nüch­tern: «Seit ges­tern sind wir es.» Nur: Das ist kei­ne Selbst­de­kla­ra­ti­on. Erst als sich im Okto­ber der Gemein­de­rat in einer Ant­wort wegen einer Inter­pel­la­ti­on im Stadt­rat hin­ter den Ver­ein Dampf­zen­tra­le stell­te und wie­der öffent­lich erklär­te, dass die­ser Ver­ein gemein­nüt­zig sei, woll­ten wir es genau­er wis­sen. Die Stadt Bern gab zur Ant­wort, man habe das den Sta­tu­ten ent­nom­men. Die Ber­ner Steu­er­be­hör­den schrie­ben dazu am 28. Okto­ber 2025:
«Der Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern ist mitt­ler­wei­le steu­er­be­freit. Bei der nächs­ten Publi­ka­ti­on (vor­aus­sicht­lich im Novem­ber 2025) der von Ihnen erwähn­ten und bei Ihrer Anfra­ge bei­geleg­ten Lis­te ‹Insti­tu­tio­nen, die wegen Ver­fol­gung von öffent­li­chen oder gemein­nüt­zi­gen Zwe­cken steu­er­be­freit sind› der Finanz­di­rek­ti­on des Kan­tons Bern wird der Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern auf­ge­lis­tet sein. Das der­zeit publi­zier­te Ver­zeich­nis datiert noch vom Juli 2025. Wir bit­ten Sie um Ver­ständ­nis, dass wir auf­grund des Steu­er­ge­heim­nis­ses kei­ne wei­ter­ge­hen­den Infor­ma­tio­nen zur kon­kre­ten Steu­er­be­frei­ung des Ver­eins mit­tei­len dürfen.
Der Begriff der Gemein­nüt­zig­keit ist im Steu­er­recht enger umschrie­ben, als vie­le Men­schen mög­li­cher­wei­se im All­ge­mei­nen dar­un­ter ver­ste­hen. Sowohl der Begriff der Gemein­nüt­zig­keit wie auch der­je­ni­ge des öffent­li­chen Zwecks respek­ti­ve der öffent­li­chen Auf­ga­ben­er­fül­lung (öffent­li­che Zwe­cke lie­gen ins­be­son­de­re dann vor, wenn ein Leis­tungs­ver­trag mit dem Gemein­we­sen besteht) erläu­tern wir im Tax­in­fo-Bei­trag ‹Steu­er­be­frei­ung von juris­ti­schen Per­so­nen Kan­ton Bern› (Anmer­kung der Redak­ti­on: www.taxinfo.sv.fin.be.ch) des­halb näher. Mass­geb­lich bei der Beur­tei­lung einer Steu­er­be­frei­ung ist schluss­end­lich immer, was die Insti­tu­ti­on tat­säch­lich macht, und nicht, ob in den Sta­tu­ten die gemein­nüt­zi­ge Zweck­set­zung fest­ge­schrie­ben ist. 
Für die Abzieh­bar­keit von Spen­den ist es nicht rele­vant, ob eine Steu­er­be­frei­ung wegen öffent­li­chen oder gemein­nüt­zi­gen Zwecks vorliegt.»

So weit alles klar. Nur: Hat dem­nach der Ver­ein Dampf­zen­tra­le in den letz­ten rund 20 Jah­ren Steu­ern bezahlt? Wenn nicht, dann wür­de das spä­tes­tens jetzt zum Pro­blem wer­den: Im Aus­schrei­bungs­pro­zess muss belegt sein – jetzt, nach der Ver­öf­fent­li­chung des Jury­ent­scheids –, dass die Steu­ern der letz­ten Jah­re kor­rekt bezahlt wur­den. Und wenn nicht? Erstaun­lich ist, dass die heu­ti­ge Stadt­ber­ner Finanz­di­rek­to­rin Mela­nie Mett­ler von 2018 bis 2022 Co-Prä­si­den­tin der Dampf­zen­tra­le war und die­sen Zustand nicht schon vor­her änderte.

Abspra­chen? Bedenk­li­cher sind für uns aber die in der Aus­schrei­bung gefor­der­ten Ange­bots­de­kla­ra­tio­nen, wel­che alle Par­tei­en zu unter­zeich­nen hat­ten. Da steht zum Bei­spiel: «Haben Sie Abre­den getrof­fen, die den wirk­sa­men Wett­be­werb besei­ti­gen oder erheb­lich beein­träch­ti­gen?» Und hier wird’s jetzt seri­ös kompliziert:

Beim Ver­ein Dampf­zen­tra­le und dem Thea­ter­fes­ti­val Auawir­le­ben ist die lang­jäh­ri­ge Part­ner­schaft offen­sicht­lich. Jedes Jahr fin­det ein Teil des Fes­ti­vals in der Dampf­zen­tra­le statt. Auch jetzt sit­zen die­se bei­den Ver­ei­ne an einem Tisch und pla­nen das Fes­ti­val für das Jahr 2026. Eine wei­te­re Ver­bin­dung besteht über­ra­schend mit dem ehe­ma­li­gen Kapi­tel im Boll­werk und den dort agie­ren­den «Spaces», soso­so und inTrans­for­ma­ti­on. Eigent­lich ist der Ver­an­stal­tungs­ort Kapi­tel geschlos­sen – aber neben­an gibt es noch Räu­me, und dafür sucht man auf der Web­site Mit­ar­bei­te­rIn­nen für 40–80 % ab Janu­ar 2026. Im Ver­eins­vor­stand ist die ehe­ma­li­ge Stadt­rä­tin Tabea Rai auf­ge­lis­tet, die eben­falls neu beim Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern im Vor­stand sitzt und mass­geb­lich bei der Ein­ga­be um den neu­en Leis­tungs­auf­trag mit­ge­wirkt hat. Erwähnt sei auch, dass die neue Direk­to­rin der Kunst­hal­le Bern, iLia­na Foki­a­na­ki, Mit­glied in die­sem Vor­stand von intransformation.space ist. War­um auch immer. Und was hat das mit der Kunst­hal­le Bern zu tun? Foki­a­na­ki war poli­tisch vor Amts­an­tritt in Bern schon auf­ge­fal­len. Man ver­ur­tei­le den Angriff der Hamas «ohne Wenn und Aber», kom­men­tiert Fran­zis­ka Burk­hardt, Kul­tur­ver­ant­wort­li­che Stadt Bern, im «Bund» vom 18.11.2023 den Arti­kel «Künf­ti­ge Direk­to­rin unter­schreibt kon­tro­ver­sen Paläs­ti­na-Brief». «Zu der Unter­zeich­nung offe­ner Brie­fe neh­me die Stadt aber nicht Stel­lung, ‹solan­ge die­se nicht straf­recht­lich rele­van­te Aus­sa­gen ent­hal­ten oder in kras­ser Form gegen aner­kann­te gesell­schaft­li­che Wer­te oder Nor­men ver­stos­sen›.» (Zitat «Bund»-Artikel)

Der Ver­ein Auawir­le­ben wie­der­um hat­te in den Büros von intrans­for­ma­ti­on, oder wie sie jetzt alle an der glei­chen Adres­se im Boll­werk Bern heis­sen, das Fes­ti­val­bü­ro ein­ge­rich­tet und pflegt offen eine insti­tu­tio­nel­le Part­ner­schaft. Maha­lia Aura Habert­hür, bei Auawir­le­ben für die Kom­mu­ni­ka­ti­on zustän­dig, ist als Geschäfts­lei­te­rin vom sososo.space erwähnt, eben­falls im ehe­ma­li­gen Kapi­tel im Boll­werk, der «kul­tu­rel­lem Schaf­fen aus und in der Stadt Bern eine Hei­mat» bie­ten will. Die­ses Boll­werk enga­giert sich für «Men­schen­rech­te», ist eher poli­tisch enga­giert und damit im letz­ten Jahr auch aufgefallen.

Und es wird noch enger: Unter dem Titel «Ber­ner Kul­tur­sze­ne ver­beisst sich in Nah­ost-Kon­flikt» wur­de am 29. März 2025 im «Bund» (Tame­dia) ein Arti­kel ver­öf­fent­licht, der auf anti­se­mi­ti­sche Vor­fäl­le in der Ber­ner Kul­tur­po­li­tik hin­wies. Es ging dabei um Künst­le­rIn­nen, wel­che durch pro­pa­läs­ti­nen­si­sche Akti­vis­tIn­nen bedroht wur­den. Es ent­stand eine gehäs­si­ge Debat­te rund um die Ansich­ten zum Isra­el-Paläs­ti­na-Kon­flikt, Hass­re­den wur­den erwähnt. Mit­ten­drin war Dino Dra­gić-Dubo­is, Co-Betrei­ber vom Kapi­tel im intransformation.space und in den gan­zen Netz­wer­ken dar­um her­um. Er war eben­so Mit­glied der Kul­tur­kom­mis­si­on von der Stadt Bern und wur­de in Fol­ge die­ses Dis­pu­tes im April nicht mehr wie­der­ge­wählt – der «Bund» schrieb: «Wegen Hass­re­de – Stadt wirft umstrit­te­nes Mit­glied aus Kul­tur­kom­mis­si­on» (3.4.2025). Die NZZ publi­zier­te zum The­ma am 10. April 2025 einen Arti­kel von Luci­en Scher­rer mit dem Titel: «Raven für die Hamas: Die Ber­ner Kul­tur­sze­ne hat ein Anti­se­mi­tis­mus­pro­blem». Im Arti­kel wer­den die Musi­ke­rin Sophie Hun­ger und ande­re Künst­le­rIn­nen genannt, die eine kla­re Hal­tung gegen Juden­hass zeig­ten und «ein­ge­schüch­tert» wür­den. Das Por­tal nachtkritik.de zitier­te Bern­hard Ott im Ber­ner «Bund» vom 6.4.2025 («Gegen Hass und Mob­bing – Stadt Bern muss im Kampf gegen Anti­se­mi­tis­mus mehr Flag­ge zei­gen»): «Im Kul­tur­be­reich teilt die ‹Paläs­ti­na-Frak­ti­on› Kul­tur­schaf­fen­de auf­grund ihrer jüdi­schen Iden­ti­tät oder nicht geneh­mer Äus­se­run­gen in zwei Lager und ‹mar­kiert› die ver­meint­li­chen Geg­ner auf Social Media.» Auch die Kunst­hal­le-Direk­to­rin iLia­na Foki­a­na­ki war im Vor­feld ihrer Neu­an­stel­lung in Bern wegen einer Unter­zeich­nung eines Mani­fests in den inter­na­tio­na­len Medi­en in die Schlag­zei­len gera­ten. Um wel­che poli­ti­sche Hal­tung es dabei geht, ist für uns unwe­sent­li­cher als die Tat­sa­che, dass sich all die­se Men­schen im glei­chen poli­ti­schen Umfeld bewe­gen. Vor allem soli­da­ri­sie­ren ideo­lo­gi­sche Ver­bin­dun­gen stär­ker als künst­le­ri­sche Pro­gram­me. Und in die­sen Ver­bin­dun­gen geht es nicht um Kul­tur und Kunst.

Und auch bei der drit­ten «Gewin­ne­rin», dem Ver­ein Han­nah Dampf (ARGE Julia Reist / Lea Heimann / Lea Vet­ti­ger Moro, Bel­gi­en), zei­gen sich schon nach weni­gen Klicks im Inter­net akti­vis­ti­sche pro­pa­läs­ti­nen­si­sche Aktio­nen, dies­mal in der Kunst­hal Gent in Bel­gi­en, wel­che mit ziem­lich hef­ti­gen Paro­len auf­fällt. Das alles ist anschei­nend inter­na­tio­nal ver­netzt, ist bekannt, ver­schwis­tert und in Zusam­men­ar­beit mit über Bern hin­aus­rei­chen­den Krei­sen. Noch wäh­rend wir die­sen Text schrei­ben, erreicht uns eine E‑Mail vom Bones-Fes­ti­val, und dar­in lesen wir gleich Namen (Mar­tin Schick, neu im Ver­ein Dampf­zen­tra­le Bern), die in Zusam­men­hang mit der Dampf­zen­tra­le und mit dem Ciné Résis­tance (eben­falls im Boll­werk) ste­hen (Zitat Bones: «Ciné Résis­tance ist seit Janu­ar 2024 ein wöchent­li­ches Ereig­nis in Bern, ent­stan­den als Reak­ti­on auf den andau­ern­den Geno­zid in Gaza») … Wir wol­len das alles gar nicht mehr wissen!

Was jetzt neu ist: Wenn das alles wirk­lich einer ideo­lo­gisch geplan­ten Orches­trie­rung folgt, dann steht die­ses Netz­werk kurz vor einem kolos­sa­len Tri­umph: der Über­nah­me eines rie­si­gen und geschichts­träch­ti­gen Kul­tur­or­tes, eines Kul­tur­denk­mals der frei­en Beset­zer­sze­ne von 1987, gar­niert mit hohen Sub­ven­tio­nen und För­der­bei­trä­gen und der poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Aner­ken­nung der Stadt Bern. Aus­ge­wählt in einem Aus­schrei­bungs­pro­zess gegen alle ande­ren, unab­hän­gi­gen Mit­be­wer­be­rIn­nen. Die­se Gedan­ken muss man erst ver­dau­en. Und es ist dabei völ­lig egal, ob es sich um eine radi­kal christ­li­che, sata­nis­ti­sche, eso­te­ri­sche oder pro­pa­läs­ti­ni­sche Ideo­lo­gie han­delt. Wer hier wen beein­flusst oder mani­pu­liert, wis­sen wir nicht.

Kern­the­ma und War­nung: Im Edi­to­ri­al in die­sem Heft ist es erwähnt: Michel Hou­el­le­becq beschreibt in «Unter­wer­fung» die schlei­chen­de Unter­wan­de­rung des poli­ti­schen Sys­tems durch eine mus­li­mi­sche Par­tei, die sich lang­sam, aber gezielt demo­kra­ti­scher Macht­me­cha­nis­men bedient. Die tra­di­tio­nel­len Par­tei­en ver­bün­den sich aus purem Oppor­tu­nis­mus mit Ver­tre­tern des poli­ti­schen Islam, um den rechts­extre­men Front Natio­nal zu ver­hin­dern, was die mus­li­mi­sche Par­tei im Zuge eines schein­bar nor­ma­len Wahl­siegs an die Spit­ze bringt. Der Marsch durch die Insti­tu­tio­nen ver­läuft ruhig, ohne offe­ne Kon­flik­te; fun­da­men­ta­le Prin­zi­pi­en wie der Lai­zis­mus wer­den heim­lich auf­ge­ge­ben und gesell­schaft­li­che Wer­te ange­passt. Hou­el­le­becq zeigt, dass die­se Über­nah­me nicht durch Gewalt, son­dern durch Kol­la­bo­ra­ti­on und Anpas­sung der Eli­ten geschieht – es ist eine in den All­tag und die Ver­wal­tung hin­ein­ge­wach­se­ne Trans­for­ma­ti­on, mit einer Atmo­sphä­re der still­schwei­gen­den Zustim­mung in der Bevöl­ke­rung. Die beschrie­be­ne Isla­mi­sie­rung setzt auf Kon­sens und per­sön­li­che Vor­tei­le, sodass auch Intel­lek­tu­el­le und Aka­de­mi­ker sich dem neu­en Sys­tem bereit­wil­lig andie­nen. Ins­ge­samt stellt der Roman die Demo­kra­tie als anfäl­lig gegen­über Infil­tra­ti­on und sozia­ler Resi­gna­ti­on dar. All die­se Mecha­ni­ken sehen wir jetzt exakt so im Zusam­men­hang mit der Dampf­zen­tra­le-Aus­schrei­bung: wie sich ein ideo­lo­gi­sches Sys­tem immer mehr in die gesell­schaft­li­che Struk­tur ein­bin­det. Dabei ist es voll­kom­men egal, um wel­che Ideo­lo­gien es geht. In der vor­lie­gen­den Affä­re geht es um die Dampf­zen­tra­le, um ein Kul­tur- und Kunst­bud­get, um 2,4 Mil­lio­nen Fran­ken, die die Bevöl­ke­rung ver­meint­lich in «Kunst» inves­tiert – und nicht in poli­ti­sche Meinungsbildung!

Was alle ver­blei­ben­den Anbie­te­rIn­nen gemein­sam haben, ist, dass sie par­al­lel fixe Bestand­tei­le der sub­ven­tio­nier­ten Ber­ner Kul­tur sind. So ist Lea Heimann vom Ver­an­stal­ter bee-flat seit 2023 Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin der zwei­spra­chi­gen Musik­kom­mis­si­on. Man kennt sich über die­se öffent­li­chen kul­tur­po­li­ti­schen Kanä­le. Für all die­se Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen wer­den nam­haf­te För­de­rIn­nen und Spon­so­ren gelis­tet: Kul­tur Stadt Bern, Bur­ger­ge­mein­de Bern, Kan­ton Bern, Pro Hel­ve­tia, Migros Kul­tur­pro­zent, Ernst Göh­ner, Stif­tung Tem­pe­ra­tio, Stan­ley Robert John­son und wei­te­re. Wer sich durch das Dickicht der Ber­ner Namen und Orga­ni­sa­tio­nen durch­kämpft, steht bald vor dem Rät­sel: «Wie» soll man hier fest­stel­len, wer mit wem «nicht» spricht? Brin­gen die­se Ver­bin­dun­gen nicht genau das Dilem­ma der «Abre­de» mit sich, wel­ches in die­sem Aus­schrei­bungs­pro­zess – von Marie­ke Kruit gelobt – nach WTO-Regeln (Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on) ver­lau­fen soll? Und wir unter­stel­len nie­man­dem eine radi­ka­le poli­ti­sche Mei­nung – aber die Nähe aller Betei­lig­ten zu gleich­ge­schal­te­ten ideo­lo­gi­schen Krei­sen und die teils akti­ve Mit­mi­schung dar­in stel­len Fra­gen nach der Unab­hän­gig­keit. Was wir kri­ti­sie­ren, ist vor allem: Es ist nicht die Kunst, die poli­tisch ist, son­dern die Poli­tik, die sich als Kunst tarnt. Und in die­ser Form geht es nur noch um Mani­pu­la­ti­on von Gesell­schaf­ten und um Ein­fluss­nah­me auf gesell­schafts­po­li­ti­sche Pro­zes­se. Und das kann nicht gut kommen.

Der Thea­ter­re­gis­seur Samu­el Schwarz, der Künst­ler Johan­nes Lortz und der Autor Rapha­el Urwei­der haben in ihrem Pod­cast «Ber­ner Marsch» in der Fol­ge 8 eine impo­san­te Zusam­men­fas­sung zu die­sem The­ma erstellt. Sie gehen sogar noch eini­ge Eta­gen tie­fer. Beson­ders die Fol­ge 8 macht sprach­los, es lohnt sich aber, die frü­he­ren Fol­gen auch zu ver­fol­gen, da gibt es eini­ge inter­es­san­te geschicht­li­che Ver­bin­dun­gen. Wir haben in unse­rer gesam­ten kul­tur­jour­na­lis­ti­schen Kar­rie­re noch nie eine sol­che Kon­zen­tra­ti­on von Ideo­lo­gie und Kul­tur­po­li­tik entdeckt.

Auch wich­tig ist es, ein Augen­merk auf die von Stadt­prä­si­den­tin Marie­ke Kruit beschwo­re­ne «Viel­falt der Ein­ga­ben» zu legen, die mit die­ser End­ga­me-Selek­ti­on für die Zukunft der Dampf­zen­tra­le – jetzt mal aus künst­le­ri­scher Sicht – nicht funk­tio­nie­ren kann. Mit den drei aus­ge­wähl­ten Bewer­bun­gen bleibt das Kern­kon­zept-Pro­blem bestehen:

Ab dem Jahr 2004 wur­de die Dampf­zen­tra­le im Rah­men des damals neu­en Leis­tungs­auf­trags zu einer kura­tier­ten Insti­tu­ti­on. Die Dampf­zen­tra­le – die Kul­tur­hal­len mit zwei Sälen bezie­hungs­wei­se Büh­nen und einem Foy­er – wur­de ab 2004 im Kern wie ein Gast­spiel­haus geführt, das nach dem Prin­zip eines Reper­toire­thea­ters funk­tio­niert. Sie ver­fügt jedoch weder über ein eige­nes Ensem­ble noch über ein eige­nes Reper­toire. Sobald das künst­le­ri­sche Pro­gramm oder die inhalt­li­che Aus­rich­tung zur Dis­kus­si­on steht, gerät daher auto­ma­tisch die Dampf­zen­tra­le als sub­ven­tio­nier­ter Kul­tur­ort ins­ge­samt infrage.

Erklä­rung am Bei­spiel eines Stadt­thea­ters: An der Spit­ze eines Reper­toire­thea­ters steht eine künst­le­ri­sche Lei­tung, die für das Pro­gramm des Thea­ters ver­ant­wort­lich zeich­net. Die glei­che Per­son (oder im Mehr­spar­ten­haus auch ein klei­nes Lei­tungs­team mit kla­rer Hier­ar­chie) bestimmt das Ensem­ble. Das heisst: Man holt eine bestimm­te künst­le­ri­sche Lei­tung, um deren künst­le­ri­sche Aus­rich­tung, Hand­schrift und Wer­ke die­ser Person/Personen am Thea­ter zu haben. (Neben­bei kann das Haus auch von Image und Renom­mee der Per­son pro­fi­tie­ren.) Durch die­se Lei­tungs­per­son wird das Thea­ter geprägt und von aus­sen wahr­ge­nom­men. Sol­che Ver­trä­ge sind zeit­lich begrenzt, und wenn die Erwar­tun­gen nicht erfüllt wer­den, wer­den die Ver­trä­ge nicht ver­län­gert – wie es zum Bei­spiel im Schau­spiel­haus Zürich mit den Co-Inten­dan­ten Nico­las Ste­mann und Ben­ja­min von Blom­berg 2023 passierte.

Ursprüng­lich war die Dampf­zen­tra­le als Ort für unter­schied­li­che Stil­rich­tun­gen, Com­pa­gni­en und Prot­ago­nis­tin­nen und Prot­ago­nis­ten der frei­en Sze­ne kon­zi­piert. Seit nun 20 Jah­ren jedoch liegt die Pro­gramm­ver­ant­wor­tung bei einem klei­nen Kura­to­rIn­nen­team, das bestimmt, wel­che Pro­duk­tio­nen in der Dampf­zen­tra­le gezeigt wer­den und wel­che nicht. Die­se Selek­ti­on ori­en­tiert sich stark an den per­sön­li­chen künst­le­ri­schen Vor­lie­ben und Prä­fe­ren­zen der Kura­to­rin­nen und Kura­to­ren, die allein die Gate­kee­per-Funk­ti­on wahr­neh­men. Dies führt zwangs­läu­fig zu Span­nun­gen in der frei­en loka­len Sze­ne, die das Nach­se­hen hat. Genau die­se Struk­tur hat die leben­di­ge Ber­ner Tanz­sze­ne, wel­che genau bis vor 20 Jah­ren um die Dampf­zen­tra­le erblüh­te, zer­bro­chen. Eben­so die sehr krea­ti­ve Jazz-Sze­ne um den Musikkeller.

Kura­to­rin­nen und Kura­to­ren inter­es­sie­ren sich in ers­ter Linie für das Pro­gramm, zei­gen jedoch nur begrenz­tes Inter­es­se am Gesamt­kon­zept einer insti­tu­tio­nel­len Infra­struk­tur – etwa hin­sicht­lich der räum­li­chen Struk­tu­ren, Lie­fe­ran­tIn­nen, des gas­tro­no­mi­schen Ange­bots oder der Ein­bin­dung in Gemein­de und Gesell­schaft. In einem Gespräch mit Lea Heimann sag­te die­se deut­lich, dass sie für bee-flat nicht an der Dampf­zen­tra­le als Insti­tu­ti­on inter­es­siert sei, son­dern nur an deren Büh­nen und am Geld.

Im Jahr 2024 ver­zeich­ne­te die Dampf­zen­tra­le gemäss Jah­res­be­richt noch ein Besu­cher­auf­kom­men von rund 15 000 Men­schen. Ein Kul­tur­ort ist jedoch ein sozia­ler Ort, den man regel­mäs­sig auf­sucht. Im Fall der Dampf­zen­tra­le bedeu­tet dies, dass tat­säch­lich nur etwa 3000 bis 5000 Per­so­nen pro Jahr das kul­tu­rel­le Ange­bot die­ses gewal­ti­gen und geschichts­träch­ti­gen Kul­tur­ge­bäu­des aktiv nutz­ten. Und das genügt nicht bei einer Sub­ven­ti­on von 2,4 Mil­lio­nen. Alle Bewer­be­rIn­nen, die jetzt noch im Ren­nen sind, wei­sen ein kura­tier­tes Pro­gramm auf, haben selbst bis­her knapp die Hälf­te des gefor­der­ten Publi­kums­auf­kom­mens pro Jahr hin­be­kom­men und brin­gen kei­ne Erfah­rung in der Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on eines solch kom­ple­xen und fixen Hau­ses mit – geschwei­ge denn in der Finan­zie­rung eines sol­chen. Wir haben bewusst den Schwer­punkt unse­rer Ein­ga­be auf die Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on gelegt und beim künst­le­ri­schen Ansatz die freie Sze­ne von Bern offen in den Betrieb inte­griert. Alle jetzt ver­blei­ben­den Bewer­be­rIn­nen arbei­ten mit inter­na­tio­na­len Acts und eher im klei­nen Rah­men mit loka­len Künst­le­rIn­nen (Pro­gram­me der letz­ten Jah­re). Kaum jemand hat ele­men­ta­re inter­na­tio­na­le Pres­se oder über­haupt eine media­le Refle­xi­on erhal­ten, die über einen Vor­schau­ar­ti­kel (Wer­bung) hin­aus­geht. Bei­spiel: «Tanz in Bern» in der Dampf­zen­tra­le hat in die­sem Jahr kei­nen ein­zi­gen Kri­tik­ar­ti­kel ausgelöst.

Fazit: Sicher ist, die freie Sze­ne von Bern ist die gros­se Ver­lie­re­rin in die­sen absur­den «Hun­ger Games» um die Dampf­zen­tra­le-Aus­schrei­bung. Es ist uns nicht klar, ob von der Stadt Nai­vi­tät, Unwis­sen oder eine kal­ku­lier­te Absicht dahin­ter­steckt. Nichts macht Sinn. Der ange­kün­dig­te Ideen­wett­be­werb zur zukünf­ti­gen Rol­le und Aus­rich­tung der Dampf­zen­tra­le hat mit die­ser Neu­aus­schrei­bung nie statt­ge­fun­den. Marie­ke Kruit schreibt in der Medi­en­mit­tei­lung: «Die Men­ge und Viel­falt der Ein­ga­ben zeu­gen von einer inspi­rie­ren­den Dyna­mik und einer hohen Krea­ti­vi­tät in der Ber­ner Kul­tur­land­schaft.» Wir fin­den die­sen Satz unter­des­sen, mit all die­sen neu­en Erkennt­nis­sen, sehr bedrohlich.

Und wer nichts von einer Orches­trie­rung wis­sen will, wird auch nicht glück­li­cher: «Der alte Direk­tor wur­de ent­las­sen, die Stel­le aus­ge­schrie­ben, ange­stellt wur­de wie­der der alte Direk­tor, aber mit neu­en Kla­mot­ten.» Und alle schüt­teln sich die Hän­de. Damit hat sich die Ber­ner Kul­tur­po­li­tik in einer unmög­li­chen, unglaub­haf­ten und ideo­lo­gi­schen Insi­der-Bubble-Poli­tik ver­rannt, die nach Unter­su­chung schreit. Wir von ensuite kön­nen des­we­gen für alle bevor­ste­hen­den Abstim­mun­gen zur Dampf­zen­tra­le nur eine Emp­feh­lung geben: NEIN zu einer ideo­lo­gi­schen und kura­tier­ten Dampfzentrale.

Web­links:
intransformation.space
sososo.space
kunsthal.gent
auawirleben.ch
www.dampfzentrale.ch/verein
Ber­ner Marsch #8: youtu.be/RhRXX-75uUc



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