EDITORIAL Nr. 47

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Von Lukas Vogel­sang – Unse­re Leser­um­fra­ge aus der letz­ten ensuite – kul­tur­ma­ga­zin-Aus­ga­be hat ein rie­si­ges Echo aus­ge­löst. Wir haben bereits mehr Rück­ant­wor­ten – und dies nicht nur wegen der attrak­ti­ven Prei­se, die es zu gewin­nen gibt erhal­ten, als wir zu hof­fen wag­ten. Doch wir möch­ten noch mehr Stim­men, denn die Leser­schaft ist uns wirk­lich wich­tig. Es ist die ers­te reprä­sen­ta­ti­ve Leser­be­fra­gung seit vie­len Jah­ren in Bern. Denn die Lese­rIn­nen wer­den heu­te nicht mehr gefragt: Man nimmt einen Kon­kur­renz­ti­tel und macht ihn etwas bes­ser – wenn’s nicht klappt, stellt man den Betrieb nach zwei Jah­ren ein. So wer­den jähr­lich Mil­lio­nen «ver­druckt» und zu viel Alt­pa­pier her­ge­stellt. Dabei wäre es ein Ein­fa­ches, ein­fach zu fra­gen, was denn die Lese­rIn­nen wirk­lich wollen.

Wir wer­den des­we­gen ab sofort auch wie­der eine Leser­brief-Rubrik eröff­nen. Neh­men Sie Stel­lung und tei­len Sie uns mit, was Ihnen kul­tu­rell oder an uns passt und was nicht. Es soll auch ein Teil der Ber­ner Kul­tur sein, sich öffent­lich zu äus­sern und sei­ne per­sön­li­che Mei­nung zu tei­len. Viel­leicht ein from­mer Wunsch in einer Stadt, in der sich jeder und jede kennt und man des nächs­ten wah­re Mei­nung so fürch­tet. Es gibt nicht mehr vie­le Medi­en, die Leser­brie­fe dru­cken – schon gar nicht in Bern. Nut­zen Sie die­se Chan­ce der Mei­nungs­frei­heit, bevor Sie von Poli­ti­kern miss­braucht und per­ver­tiert wird.

Wer den Fra­ge­bo­gen noch nicht aus­ge­füllt hat, soll dies bis Ende Novem­ber nach­ho­len. Auf unse­rer Inter­net­sei­te kann das PDF-File run­ter­ge­la­den wer­den (www.ensuite.ch) – natür­lich ver­sen­den wir auf Anfra­ge die Fra­ge­bo­gen auch per Post.


Foto: zVg.
Publi­ziert: ensuite Aus­ga­be Nr. 47, Novem­ber 2006



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