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Bun­des­amt für Kul­tur – Neue Lei­te­rin der Sek­ti­on Kul­tur und Gesellschaft

Der Direk­tor des Bun­des­am­tes für Kul­tur, Jean-Fré­dé­ric Jaus­lin, hat Fran­zis­ka Burk­hardt zur Lei­te­rin der Sek­ti­on Kul­tur und Gesell­schaft ernannt. Die Sek­ti­on ist zustän­dig für die Spra­chen­po­li­tik, die Unter­stüt­zung kul­tu­rel­ler Orga­ni­sa­tio­nen, die För­de­rung kul­tu­rel­ler Min­der­hei­ten und die Buch- und Lese­för­de­rung. Fran­zis­ka Burk­hardt über­nimmt die Nach­fol­ge von Mari­mée Mon­tal­bet­ti, die die­se Funk­ti­on seit 2001 inne hat­te. Sie tritt die Stel­le am 15. Novem­ber 2009 an.

Fran­zis­ka Burk­hardt wur­de 1966 in Bern gebo­ren. Sie ist seit 2005 Geschäfts­lei­te­rin des Inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals Frei­burg. Zuvor war sie Pro­gramm­ver­ant­wort­li­che bei der Stif­tung Pro Hel­ve­tia, zuerst wäh­rend 4 Jah­ren für die Pro­gram­me in Maze­do­ni­en, Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na, Jugo­sla­wi­en und der Ukrai­ne, dann ein Jahr für die Kon­zep­ti­on, die Lei­tung und Koor­di­na­ti­on des «Pro­gramms für Süd­ost­eu­ro­pa und die Ukrai­ne» im Auf­trag der Direk­ti­on für Ent­wick­lung und Zusam­men­ar­beit (DEZA).

Die aus­ge­bil­de­te His­to­ri­ke­rin hat sich eine brei­te Erfah­rung im Bereich der schwei­ze­ri­schen Kul­tur­po­li­tik und ihrer Insti­tu­tio­nen ange­eig­net. Sie ist deut­scher Mut­ter­spra­che, spricht flies­send fran­zö­sisch und ita­lie­nisch und ver­fügt über ver­tief­te Kennt­nis­se in Rus­sisch, Spa­nisch und Let­tisch. Bei ihrer bis­he­ri­gen Tätig­keit war sie häu­fig mit Fra­gen der kul­tu­rel­len Min­der­hei­ten kon­fron­tiert, eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für die Ent­wick­lung einer Spra­chen­po­li­tik, mit der sie beauf­tragt sein wird. Wei­ter gehö­ren zu ihren Auf­ga­ben die Ent­wick­lung der Buch­po­li­tik, die Lese­för­de­rung und die Bekämp­fung des Illett­ris­mus, die Unter­stüt­zung der Schweiz­erschu­len im Aus­land, die Ver­tre­tung der jeni­schen Min­der­heit und die Unter­stüt­zung der kul­tu­rel­len Orga­ni­sa­tio­nen der Schweiz.

Quel­le: BAK; Bern, 17.07.2009