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Art | 42 | Basel

logo-basel 2011

Heu­te ist es wie­der soweit: Die ers­te Adres­se für moder­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst öff­net ihre Türen, die Art Basel beginnt. Rund 300 Gale­rien aus den USA, Latein­ame­ri­ka, Asi­en, Euro­pa und Afri­ka – kurz aus der gan­zen Welt – sind zu Gast im Drei­län­der­eck und somit auch mehr als 2′500 Künst­ler, die, vom eta­blier­ten Super­star bis hin zur auf­stre­ben­den Neu­ent­de­ckung, Wer­ke aus den Berei­chen Male­rei, Skulp­tur, Instal­la­ti­on, Foto­gra­fie und Video präsentieren.

Die Stadt Basel lie­fert mit ihrem viel­fäl­ti­gen Kul­tur­ange­bot und idyl­li­schem Stadt­bild den per­fek­ten Rah­men, um die über 60′000 erwar­te­ten Besu­cher zum 42. Mal zu emp­fan­gen. Nach­dem sich ges­tern die Rei­chen und Schö­nen einen exklu­si­ven Vor­ab­be­such der Aus­stel­lun­gen gönn­ten, ste­hen die ver­schie­de­nen Mes­se­hal­len, Muse­en und ande­ren Loca­ti­ons nun auch dem gemei­nen Fuss­volk offen.

Ugo_Rondinone___St._Alban_Churchyard

Ganz ehr­lich gesagt, ist das Pro­gramm die­ses Jahr mal wie­der extrem umfang­reich, so dass man sich aus der Fer­ne kaum einen Über­blick ver­schaf­fen, geschwei­ge denn Emp­feh­lun­gen abge­ben kann. Ganz sicher aber einen Besuch wert ist der zwei­te Art Par­cours, der wie­der­um zehn Orte im his­to­ri­schen St. Alban-Quar­tier zu aus­ge­fal­le­nen Kunst­schau­plät­zen macht. Ins Stadt­bild ein­fü­gen wer­den sich unter ande­rem Wer­ke von Ai Wei­wei, Janet Car­diff und Geor­ge Bures Mil­ler, Ugo Ron­di­no­ne oder Feder­i­co Her­re­ro. Der Art Par­cours kann am Don­ners­tag, 16. Juni, zwi­schen 20 Uhr und Mit­ter­nacht auch abends besucht werden.

Span­nen­de Dis­kus­sio­nen rund um Kunst und den Kunst­markt ver­spricht das Art Basel Con­ver­sa­ti­ons-Pro­gramm. Das Dis­kus­si­ons­fo­rum wid­met sich all jenen, die Kunst her­stel­len, sam­meln oder aus­stel­len und ermög­li­chen auch Kunst-Lai­en einen Insi­der-Blick hin­ter die Kulissen.

hotel_hammer

Für Besu­cher, die müde Füs­se bekla­gen oder es ein­fach nicht mehr auf den letz­ten Zug schaf­fen, haben wir noch einen Tipp: das Hotel Ham­mer – ein Bed & Break­fast, das extra für die Art Basel erschaf­fen wur­de. Mat­thi­as Huber und Jan Kie­fer rich­ten wäh­rend der Art Basel einen Off­space wie ein Hotel­zim­mer ein und ver­mie­ten die­sen an zwei Mes­se­gäs­te. In die­ses “Hotel­zim­mer” wer­den Arbei­ten jun­ger Künst­ler, unter ande­rem Ralph Bür­gin, Vik­tor Korol, Max Ruf oder Pedro Wirz, inte­griert. Der bewohn­te Raum ist jeweils drei Stun­den am Tag (von 18 – 21 Uhr) für das Publi­kum geöff­net und befin­det sich an der Ham­mer­stras­se 133. Eine Über­nach­tung kos­tet 50.- Fran­ken und mehr Infor­ma­tio­nen erhält man unter hotelhammer@gmx.ch.

Ansons­ten kann man sich – mit oder ohne Pro­gramm­heft zum Her­un­ter­la­den oder der prak­ti­schen iPho­ne-App – ins Getüm­mel stür­zen und ab heu­te bis zum 19. Juni die ein­zig­ar­ti­ge Atmo­sphä­re der welt­weit wich­tigs­ten Kunst­mes­se geniessen.

Wann: 15. – 19. Juni 2011
Wo: Mes­se­hal­len 1 & 2 / ver­schie­de­ne Loca­ti­ons in der Stadt Basel

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