@alvart: Hako­by­an – Sar­kis­si­an – Ghazanchyan

Von

|

Drucken

Die Aus­stel­lung
Arme­ni­sche Kunst ist in der Schweiz fast unbe­kannt und kaum zugäng­lich. Infor­ma­tio­nen gibt’s wenig und Aus­stel­lun­gen sind sel­ten. Das ist scha­de, denn die Kunst, die in die­sen Regio­nen ent­stan­den ist und wei­ter­hin ent­steht, wider­spie­gelt inten­siv und kraft­voll die beweg­te Geschich­te des Lan­des und des Vol­kes. Auf der einen Sei­te sind sakra­le Kunst­for­men all­ge­gen­wär­tig. Sie reprä­sen­tie­ren eine tie­fe Ver­bun­den­heit mit exis­ten­zi­el­lem und reli­giö­sem. Das wirkt erdig und als Betrach­te­rIn füh­len wir uns durch die ent­ste­hen­de Mys­tik magisch ange­zo­gen. Doch im Kon­trast über­la­gern fehl­ge­schla­ge­ne Uto­pien, wirt­schaft­li­che Aus­beu­tung und sur­rea­le mensch­li­che Ent­frem­dun­gen die Bil­der und ver­dich­ten die künst­le­ri­sche Begeg­nung. Die arme­ni­sche Kunst ist bemer­kens­wert kraft­voll und strahlt in befrei­end künst­le­ri­scher Tiefe.

Für die­se Aus­stel­lung hat die Kura­to­rin Alv­art Sie­grist-Touni­an drei reprä­sen­ta­ti­ve Künst­ler aus­ge­wählt: Albert Hako­by­an, Ara­rat Sar­kis­si­an und Gagik Gha­zan­chyan. Alle haben bereits Spu­ren in der Schweiz hin­ter­las­sen und tref­fen erst­mals zusam­men in die­ser Gemein­schafts-aus­stel­lung auf. Span­nend dabei ist, dass die Betrach­te­rIn­nen die drei gänz­lich unter­schied­li­chen Kunst­sti­le und Kon­zep­te ent­de­cken – und auch die Gemein­sam­kei­ten erfor­schen kön­nen. Eine sel­te­ne Mög­lich­keit, arme­ni­scher Kunst zu begeg­nen und ein wich­ti­ges Ereig­nis in die­sem Kunstjahr.

Die Kura­to­rin Alv­art Sie­grist-Touni­an ist als Arme­nie­rin im Iran auf­ge­wach­sen und hat vie­le Jah­re in die­sem Umfeld gelebt, stu­diert und gear­bei­tet. Hier in der Schweiz wird sie als freie «PopUp»-Galerie mit bis zu vier Aus­stel­lun­gen pro Jahr ihr Wis­sen weitergeben.

Arme­ni­sche Kunst
Arme­ni­sche Kunst ist grund­sätz­lich geprägt durch Archi­tek­tur, Sakral­kunst, Skulp­tu­ren und Gemäl­de. Lei­der trägt sie nur noch weni­ge Spu­ren der heid­ni­schen Kunst in sich und es ist schwie­rig, bei alten Kunst­wer­ken, die Zeit zu iden­ti­fi­zie­ren oder zu dif­fe­ren­zie­ren. Das Land steht und stand immer in einer schwie­ri­gen Kon­stel­la­ti­on zu den umlie­gen­den Län­dern. (Tür­kei, Geor­gi­en, Aser­bai­dschan und Iran). Die krie­ge­ri­schen Situa­tio­nen haben einer­seits Kul­tur­gut ver­nich­tet, ande­rer­seits vie­le Ein­flüs­se hin­zu­ge­bracht. Die Arme­ni­er gel­ten als welt­weit sehr gut ver­netzt – Flucht aus dem eige­nen Land bringt dies oft­mals mit sich. Das Land sel­ber ist nicht reich an Ern­ten, doch besitzt es gros­se Metall­vor­kom­men, was ent­spre­chend jahr­hun­der­te­lang die mäch­ti­gen Rei­che rund­her­um zu Erobe­rungs­zü­gen ani­mier­te. Auf der einen Sei­te hat das Volk eine tra­gi­sche Ver­gan­gen­heit und die Men­schen wur­den kaum ernst genom­men, ande­rer­seits schaff­ten es die Arme­ni­er immer, in kur­zen Inter­val­len der eini­ger­mas­sen funk­tio­nie­ren­den Exis­ten­zen, gross­ar­ti­ge und dau­er­haf­te künst­le­ri­sche Zei­chen zu setzen.

Arme­ni­en ist 1991, mit der Auf­lö­sung der Sowjet­uni­on, unab­hän­gig gewor­den. Heu­te ist der Kapi­ta­lis­mus in Arme­ni­en All­tag. In der Kunst aber sind die sowje­ti­schen Spu­ren noch immer gegen­wär­tig und die Arme­ni­er füh­len sich noch nicht wirk­lich zu Hau­se. Kunst und Kul­tur von Arme­ni­en müs­sen erst defi­niert wer­den. Die unab­hän­gi­ge Kunst­sze­ne ist bemüht, neue Wege zu suchen – und fin­det die­se auch, was vie­le Bei­spie­le sehr schön zeigen.

Die aktu­el­le Aus­stel­lung von @alvart.ch, in der Gale­rie ani­xis in Baden zum Bei­spiel, lässt uns dar­an ein­drück­lich teilhaben.

Kura­to­rin: Alv­art Siegrist-Tounian
Kon­takt:  info@alvart.ch / Tele­fon 079 393 09 06
Infos: www.alvart.ch

Ver­nis­sa­ge:  Frei­tag, 24. August 2012 / 18:00 h (der Künst­ler Ara­rat Sar­kis­si­an ist anwesend)

Per­for­mance:  Epos «David von Sas­soun», vor­ge­tra­gen von Ara­rat Sarkissian
(Sams­tag 25. & Sonn­tag 26. August 2012 / 15:00 h)

Öff­nungs­zei­ten:  DI bis FR: 13:00 – 18:00 h, SA & SO: 10:00 – 16:00 h

Finis­sag:e  Sonn­tag, 2. Sep­tem­ber 2012 / 10:00 – 16:00 h

Ort:  Gale­rie ani­xis, Bahn­hof Ober­stadt, 5400 Baden

Albert Hako­by­an

Alvert Hako­by­an wur­de 1958 in Ech­mi­ad­zin, einer reli­giö­sen Stadt in Arme­ni­en, gebo­ren. 1981 gra­du­ier­te er am „Ter­le­me­zi­an Fine Art Col­lege» in Yer­e­van (Arme­ni­en). Sei­ne äus­se­re Erschei­nung zeigt kaum Fun­ken des inne­ren Feu­ers, wel­ches durch die per­sön­li­che Geschich­te in ihm ent­zün­det wur­de. Sei­ne Umwelt ist sei­ne Inspi­ra­ti­on und er kom­mu­ni­ziert eif­rig mit ihr, sei dies im Gespräch, in Rea­li­tät oder in Fik­ti­on. Die per­sön­li­che Offen­ba­rung ist für ihn der zün­den­de Antrieb für den Dia­log über die zeit­ge­nös­si­sche Grund­la­ge des Lebens. Sein Arbeits- und Lebens­mot­to heisst etwa: „Nichts ist von zen­tra­ler Bedeu­tung und nichts ist sekun­där.“ Dies brach­te ihn zur abs­trak­ten Kunst. Sein Drang nach abso­lu­ter Frei­heit und sei­ne krea­ti­ve Ener­gie wer­den durch sei­ne inne­re Dis­zi­plin gelenkt. Die Wer­ke ent­ste­hen in zyklisch auf­bau­en­den und „erleb­ten“ Erfah­run­gen. Sie erschei­nen dem Betrach­ter als feh­ler­freie und voll­kom­me­ne Arbeiten.

Albert Hako­by­ans Arbei­ten wur­den bereits an Aus­stel­lun­gen in Bue­nos Aires, São Pau­lo, New York, Pasa­de­na, Rom, Paris, Bei­rut, Tehe­ran und Mos­kau aus­ge­stellt. In den Jah­ren 2000 und 2004 wur­den sei­ne Arbei­ten im «Modern Art Muse­um of Arme­nia» in Yer­e­van in Solo-Aus­stel­lun­gen gezeigt.

Solo Exhi­bi­ti­ons
2011 „PopUp Art Gal­lery” in der Art Gal­lery RYF, Zurich, Switzerland
2011 Modern Art Muse­um of Arme­nia, Yerevan
2004 Modern Art Muse­um of Arme­nia, „Gevor­gyan Gal­lery”, Yer­e­van, Armenia
2000 Modern Art Muse­um of Arme­nia,” Yerevan

Group Exhi­bi­ti­ons
2012 Exhi­bi­ti­on, dedi­ca­ted to the 40th anni­ver­sa­ry of Muse­um foun­ding, Modern Art Muse­um of Armenia
2012 „Artis­ti Arme­ni a Sca­fa­ti”, Sca­fa­ti, Italy
2011 „Palet­te of Inde­pen­dence”, Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2011 Con­tem­po­ra­ry Art «Arme­ni», San Nico­la da Tolen­ti­no, Roma, Italy
2011 Abra­ha­mi­an Art Cen­ter, Yer­e­van, Armenia
2010 „GLI ARMENI”, Cas­tel dell’Ovo, Napo­li, Italy
2010 Per­ma­nent exhi­bi­ti­on in Ara­me Art Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2008 „Gene­ra­ti­on Free­dom”, Inter­Art Gal­lery, New York, USA
2007 „Colors of Arme­nia”, G. Gul­ben­ki­an cen­ter Alep­po, Syria
2007 „Colors of Arme­nia” A.G.B.U. Damas­cus, Syria
2007 „Ara­rat – Fuji” The Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2007 ”9 con­tem­po­ra­ry Artists from Arme­nia, AJBU Pasa­de­na, CA, USA
2006 ”Colors of Arme­nia”, Insti­tu­te of For­eign Rela­ti­ons, St. Peters-burg, Russia
2006 „Mee­ting,” the group exhi­bi­ti­on of Ger­man, Geor­gi­an and Arme­ni­an artist, National
Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2006 Natio­nal Cul­tu­re Cen­ter of Kuwait, Abdal­la Al-Salem Hall
2005 The Second Inter­na­tio­nal Art Expo” „ART CAUCASUS,” Tbi­li­si, Georgia
2004 The First Inter­na­tio­nal Visu­al Art Expo” ART CAUCASUS,” Tbi­li­si, Georgia
2004 Exhi­bi­ting in „Gevor­gyan Gal­lery,” Yer­e­van, Armenia
2002 „Vinit­ska­ya” Gal­lery, Munich, Germany
2001 Ars­hi­le Gor­ky Art Gal­lery, New York, USА
2001 „Modern Art Muse­um of Tehr­an,” Iran
2000 Que­bec, Canada
1999 „Arme­ni­an con­tem­po­ra­ry art on the eve of the 21st cen­tu­ry,” Modern Art Muse­um, Yer­e­van, Armenia
1998 „Arme­ni­an pain­ters” CHP, Moscow, Russia
1998 Borg­he­se Cen­ter, Noah’s Ark Gal­lery, Bue­nos Aires, Argentina
1998 Sarah Gar­cia Ura­bi­ra Art Gal­lery, Bue­nos Aires, Argentina
1998 „Arme­ni­an Pain­ting” Kari­be Gal­lery, San-Pao­lo, Brazil
1998 First Inter­na­tio­nal Bien­na­le, Gyum­ri, Armenia
1998 „Gevor­gyan Semi­na­ry”, Ech­mi­ad­zin, Armenia
1997 CHP, Moscow (Rus­sia)
1996 „Moder­ne Kunst aus Arme­ni­en“, Amberd Gal­lery, Ber­lin, Germany
1995 Emma Goss and Noah’s Ark” Gal­lery, Bei­rut, Lebanon
1994 „Art Expo,” Zurich, Switzerland
1989 Per­ma­nent Mis­si­on of the Repu­blic of Arme­nia, Moscow, Russia

Coll­ec­tions
Natio­nal Gal­lery of Armenia,
Modern Art Muse­um Yer­e­van, Armenia,
Mother See of Holy Echmiadzin’s Khri­my­an Museum,
Fund of the minis­try of Cul­tu­re and pri­va­te collections

Awards
2002 Reci­pi­ent of the „Vahagn” Award for Art and Cul­tu­re, Armenia

Ara­rat Sarkissian

Ara­rat Sar­kis­si­an wur­de 1956 in Gyum­ri in Arme­ni­en gebo­ren. Er stu­dier­te an der „School of Fine Arts“ in Gyum­ri und am „Panos Ter­le­me­zi­an Fine Arts Col­lege“ in Yer­e­van – bei­des sind Arme­ni­sche Insti­tu­tio­nen. Er arbei­tet mit vie­len ver­schie­de­nen künst­le­ri­schen For­men – Male­rei, Buch­druck mit selbst­ge­schöpf­tem Papier, Reli­ef, Plas­ti­ken und ist selbst als Per­for­mer tätig. Sein Schaf­fen greift jeweils tief in die Ver­gan­gen­heit zurück, um mit die­sen Ele­men­ten neue künst­le­ri­sche Kräf­te zu ent­wi­ckeln. Er meint auch: „Wenn wir unse­re Wis­sens­spei­cher ver­lie­ren, wer wir ver­ges­sen woher wir kom­men, wer wir sind und wel­che Zie­le wir haben, wer­den wir Men­schen zu wert­lo­sen und durch nega­ti­ve Kräf­te anfäl­li­gen Objek­ten.“ Sei­ne Arbei­ten – post­mo­dern, kon­zep­tu­ell und/oder abs­trakt – tra­gen oft nicht nur eine mit­tel­al­ter­li­che und tra­di­tio­nel­le arme­ni­sche Hand­schrift, son­dern grei­fen auf eine brei­te­re Kunst des Mit­tel­al­ters und der Renais­sance von Euro­pa zurück. Und so zurück­bli­ckend die­se künst­le­ri­sche Hal­tung scheint, Ara­rat Sar­kis­si­an bringt damit der Gegen­wart den Sinn, das Ver­ste­hen und bewegt sich damit in eine Zukunft.

Eine Begeg­nung mit Ara­rat Sar­kis­si­an oder sei­ner Kunst bedeu­tet ein­zu­tau­chen in eine Welt von ver­ges­se­ner Mys­tik, sakra­len Kräf­ten und fun­dier­ten künst­le­ri­schen Errun­gen­schaf­ten, wel­che wir heu­te kaum noch zu sehen kriegen.

www.araratsarkissian.com

Sel­ec­ted Group Exhibitions
2012 New Figu­ra­ti­ve Art of Arme­nia, Pech­e­ria Art Cen­ter, Pesa­ro, Italy
2012 Antik­yan Gal­lery , Arme­nia, Yer­e­van (to now)
2012 Inter­na­tio­nal Book Fair, Minsk, Belarus
2012 Inter­na­tio­nal Book Fair, Sankt Peter­burk, Russia
2012 Inter­na­tio­nal Book Fair, Thes­sa­lo­ni­ki, Greece
2012 Ber­gen Com­mui­ty Col­lege Arme­ni­an Geno­ci­de Exhi­bit‏, New Jer­sey, US
2011 Inter­na­tio­nal Book Fair ‚Gen­e­va, Swiss
2011 Gen­re dimen­si­on book, Arme­nia, Yerevan
2011 Con­sti­tu­ti­on and Art, Yer­e­van, Armenia
2011 Cha­ri­ty Auc­tion of Con­tem­po­ra­ry Arme­ni­an Art, Cristie’s
2010 „Body: New Figu­ra­ti­ve Art”, Yer­e­van, Armenia
2010 Arme­ni­an New Art „Opti­mizm”, Yer­e­van, Armenia
2009 Art Vil­ni­us, Euro­pean Capi­tal of Culture
2009 „Arme­ni­an Still Life” Aca­de­mia Gal­lery, Arme­nia. Yerevan
2008 I Colo­ri Dell’ Arme­nia, Cas­tel Sant Ange­lo, Rome, Italy
2007 Art Con­tem­po­rai­ne d’Arménie, Oran­ge­rie du Luxem­bourg, Paris
2006 TGAA Mar­zu­ki Gal­lery Chicago
2004 Fourth Bien­na­le of Gyumri
2002 Multi­tu­de, Artists Space, New York
2001 Con­tem­po­ra­ry Art of Arme­nia, Muse­um of Con­tem­po­ra­ry Art, Tehran
1999 Stream of Fire: New Art From Arme­nia, Jor­dan Natio­nal Gal­lery, Amman
1999 Art in Action, Water­per­ry House, Oxford
1999 With Many Voices, Fourth Pres­by­te­ri­an Church, Chicago
1998 Inscrip­ti­on: Post Fac­tum, ACCEA, Yerevan
1997 Inter­na­tio­nal Print Exhi­bi­ti­on, Gil­key Cen­ter Port­land Art Muse­um, Portland
1996 Les chants de la mer, Muse­um Can­ti­ni, Marseille
1996 Palais des Con­gres et de la Cul­tu­re, Le Mans
1995 Palais de Jus­ti­ce, Poitiers
1995 Con­tem­po­ra­ry Art of Arme­nia 80–95, Cen­tral House of Artists, Moscow
1994 Artists of Arme­nia and Dia­spo­ra, Paris
1994 Con­tem­po­ra­ry Art of Arme­nia, Column House of Uni­ons, Moscow
1994 Per­so­nal Icon, Ex-Voto Art Cen­ter, Yerevan
1993 Bey­ond Idi­om: Con­tem­po­ra­ry Cross­over Art in Arme­nia, Ame­ri­can Uni­ver­si­ty of Arme­nia, Yerevan
1992 Con­tem­po­ra­ry Arme­nia Artists, Uni­ver­si­ty of Kas­sel, Germany
1991 New Ten­den­cy, Goyak Gal­lery, House of Artists, Yerevan
1990 Young Soviet Art, 5+1: Moscow and Arme­ni­sche Avant­gar­de, Kas­sel, Germany
1989 Soviet Art, Madrid
1987 Japan Inter­na­tio­nal Artists Socie­ty + Soviet Artists, Tokyo, Japan

One-Man Exhi­bi­ti­ons
2007 Sear­ching for Para­di­se, Gabo­ne Gal­lery, Yerevan
2007 Text and Natu­re, ACCEA, Yerevan
2005 Paper-cross-stone, First Flo­or Gal­lery, Yerevan
2005 Har­ve­st Gal­lery, Glend­a­le, California
2004 Focus Arme­nia, Hal­le, Germany
2003 Whe­re to Search for a Pain­ting… or Who is Ley­land­son, First Flo­or Gal­lery, Yerevan
2002 Vicki Hovan­ne­si­an Con­tem­po­ra­ry Art Gal­lery, Chicago
2001 Arche­ty­pes, Hanei Honar­man­dan, Teheran
2001 Signs & Icons, Natio­nal Gal­lery of Arme­nia, Yerevan
2000 Fourth Pres­by­te­ri­an Church, Chicago
2000 Arche­ty­pes, Gal­lery Lob­by, Nicosia
1994 Arche­ty­pes, Ex-Voto Art Cen­ter, Yerevan

Mem­ber­ships and Awards
2008 Hono­red Artist of RA
2007 Mem­ber, Euro­pean Aca­de­my of Natu­ral Sci­en­ces (Hano­ver, Germany)
2002 Vahagn Award
1995 Inter­na­tio­nal Asso­cia­ti­on of Art, UNESCO

Public Coll­ec­tions
Natio­nal Gal­lery of Arme­nia, Yerevan
Cul­tu­ral Minis­try of Cyprus, Nicosia
Natio­nal Gal­lery of Jor­dan, Amman
Muse­um of Modern Art, Yerevan
Natio­nal Art Gal­lery of Kazakh­stan, Almaty

Reviews
Sonia Por­ter: „The Respon­se to Hat­red: A Labor of Love,” 27/05/06
Hol­land Cot­ter: „Multi­tu­de,” New York Times, 10/11/02
Lau­ra Aurichio: „Multi­tu­de at Artists Space,” Time Out, 9/23/02
Lau­ri Firs­ten­berg: „Space And Subjectivity”
Naza­reth Karoyan: „The Let­ter as a Space of Dream,” In Vitro, 1/1998
Phil­ip Mars­den: „Stream of Fire: New Art From Arme­nia,” 1995

Biblio­gra­phy
1999 Arche­ty­pes, Tigran Mets Publishers
2000 Lost Para­di­se, Tigran Mets Publishers
2001 Signs and Icons, Tigran Mets Publishers
2002 Love, Print­in­fo Publishers
2004 Text and Natu­re, Print­in­fo Publishers
2005 Paper-cross-stone, Tigran Mets Publishers
2005 Whe­re to Find Para­di­se, Print­in­fo Publishers
2006 Cross-stone, Print­in­fo Publishers

Gagik Gha­zan­chyan

Gagik Gha­zan­chyan ist 1960 in Eri­wan, Arme­ni­en, gebo­ren. Er stu­dier­te von 1975 bis 1979 an der Ter­le­me­zi­an Kunst­hoch­schu­le und von 1984 bis 1990 an der Kunst­aka­de­mie in Eri­wan. Seit 1992 ist er Mit­glied des arme­ni­schen Kunst­ver­ban­des, wohnt und arbei­tet wei­ter­hin in Eri­wan, aber auch in Wies­ba­den (Deutsch­land). Sei­ne Bil­der befin­den sich in ver­schie­de­nen Muse­en, Gale­rien und Pri­vat­kol­lek­tio­nen. 2010 wur­de er im „Modern Art Muse­um“ in Eri­wan mit einer Ein­zel­aus­stel­lung gewürdigt.

Sei­ne Male­rei scheint auf den ers­ten Blick wirr und wild, doch die­ser Effekt ent­steht, weil Gagik Gha­zan­chyan gleich­zei­tig die Abs­trak­ti­on und die Dar­stel­lung schafft. Sei­ne Bil­der zie­hen unse­re Auf­merk­sam­keit durch die­se inten­si­ve Gestal­tungs­form in Bann. Es ver­mi­schen sich Humor, Sym­bo­lik, Zynis­mus, Iro­nie und Tra­gik. Es ist erstaun­lich, wie die Bil­der dadurch in Bewe­gung kom­men, wie wir das Gefühl erhal­ten, mit­ten­drin zu ste­hen und Teil davon zu sein.

www.gagikghazanchyan.com

Solo Exhi­bi­ti­ons
2011 „PopUp Art Gal­lery” in Art Gal­lery RYF, Zurich, Switzerland
2010 Modern Art Muse­um of Armenia
2009 Mar­tin Gal­lery, Siss­ach, Switzerland
2005 Mar­tin Gal­lery, Siss­ach, Switzerland
2005 Fairm­ont Hotel, San Fran­cis­co, USA
2000 Artists’ Muse­um, Washing­ton, DC (spon­so­red by Phil­lip Mor­ris International)
2010 Com­pe­ti­ti­on in memo­ry of the Arme­ni­an geno­ci­de, Gen­e­va, Switzerland

Group Exhi­bi­ti­ons
2012 Exhi­bi­ti­on, dedi­ca­ted to the 40th anni­ver­sa­ry of Muse­um foun­ding, Modern Art Muse­um of Armenia,
2012 „Artis­ti Arme­ni a Sca­fa­ti”, Sca­fa­ti, Italy
2012 ArteMonaco2012 Fine Art Gallery
2011 „Palet­te of Inde­pen­dence”, Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2011 Con­tem­po­ra­ry Art «Arme­ni», San Nico­la da Tolen­ti­no, Roma, Italy
2011 Abra­ha­mi­an Art Cen­ter, Yer­e­van, Armenia
2011 Cen­tral Bank of Arme­nia, Yerevan
2011 UNESCO Palace, Ara­me Art Gal­lery , Beirut
2010 „Arme­ni”, Cas­tel del­l’O­vo Napo­li, Italy
2008 „Gene­ra­ti­on Free­dom”, Inter Art Gal­lery, New York, USA
2007 ”Colors of Armenia”,Castel Sant‹Angelo, Roma, Italy
2007 ”Arme­ni­an Land­scapes in Con­tem­po­ra­ry Art”, Zurich, Switzerland
2007 ”Art contemporained’Arménie” Oran­ge­ries­Du Luxem­bourg Paris, France
2007 „9 con­tem­po­ra­ry Artists from Arme­nia, AJBU Pasa­de­na, CA. USA
2007 „Colors of Arme­nia” AGBU, Damas­cus, Syria
2007 „Colors of Arme­nia” G. Gul­ben­ki­an, Alep­po, Syria
2006 „Mee­ting”, the Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2006 ”Colors of Arme­nia”, Insti­tu­te of For­eign Rela­ti­ons, St. Peters-burg, Russia
2006 Natio­nal Cul­tu­re Cen­ter of Kuwait, Abdal­la Al-Salem Hall
2005, 2004 Inter­na­tio­nal Art Expo „ART CAUCASUS”, Tbi­li­si, Georgia
2002 Crea­ti­ve Part­ners Gal­lery, Washing­ton, USA
2002 Pasi­no­Ca­si­no d’Aix, Gal­lery, Ax-en Pro­vence, France
2001 Bey­ond Icons, Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
2001 Cha­pel­le­Saint Sulpi­ce­an Istres, France
2001 Tehr­an Muse­um of Con­tem­po­ra­ry Art, Iran
2000 Clau­di­ne Hohl, Zurich, Switzerland
1999 Mar­tin gal­lery, Siss­ach, Switzerland
1998 Sce­park Thun gal­lery, Siss­ach, Switzerland
1998 Kul­tur­haus Syn­ago­gue, Schluch­tern, Germany
1997 Char­lie Khach­a­tu­ri­an, Yer­e­van, Armenia
1997, 1992 Cul­tu­ral Foun­da­ti­on, Abu-Dha­bi, U.A.E.
1997 HS Art Gal­lery, Ten­ni­ken, Switzerland
1996 Kris­ti­an Zais Hall, Wies­ba­den, Germany
1995 Kreis­haus Gal­lery, Berg­heim, Germany
1994 Ex ‑Voto Sur­very-94, Yer­e­van, Armenia
1993 Arme­ni­an Artists in Ita­ly, Spo­le­to, Jes­si, Anko­ra, Italy
1993 „Bey­ond Idi­om, Con­tem­po­ra­ry Cross­over in Arme­nia, Ame­ri­can University
1993 Sta­de-Muse­um, Sta­de, Germany
1993 Bil­der­veit, Ber­lin, Germany
1993 Goe­the Insti­tu­te, Frank­furt, Germany
1993 UNESCO, Paris, France
1991 „Arts et Let­t­res De France” Gal­lery, Paris, France
1991 Gran­de Expo­si­ti­on D’Art, Nice, France
1991 Kreis­haus­Gal­lery, Hof­heim, Germany
1989 Arme­ni­an Cul­tu­ral Cen­ter, Moscow, Russia

Coll­ec­tions
Natio­nal Gal­lery, Yer­e­van, Armenia
Modern Art Muse­um Yer­e­van, Armenia
Khri­my­an Muse­um Ech­mi­ad­zin, Armenia
Myri­ad Pri­va­te Coll­ec­tions throug­hout the World

Gale­rie anixis

ani­xis (grie­chisch) heisst Früh­ling und Öff­nung. In den ers­ten 10 Jah­ren wur­den in der Gale­rie aus­schliess­lich Wer­ke von Kunst­schaf­fen­den aus Zen­tral­eu­ro­pa aus­ge­stellt. ani­xis reprä­sen­tier­te ein offe­nes Fens­ter für die sehr eigen­stän­di­ge Kunst, wel­che sich in der neu gewon­ne­nen Frei­heit aus dem sowje­ti­schen Rea­lis­mus ent­wi­ckel­te. Die oft far­ben­präch­ti­gen und eigen­wil­li­gen Gemäl­de und Skulp­tu­ren fan­den hier einen stets wach­sen­den Lieb­ha­ber­kreis und wur­den ins­be­son­de­re ihrer hohen tech­ni­schen und künst­le­ri­schen Qua­li­tät wegen geach­tet. Da sich in letz­ter Zeit die Situa­ti­on der Künst­ler in ihrer Hei­mat posi­tiv ver­än­der­te und ani­xis für eini­ge tat­säch­lich zum Sprung­brett für eine erfolg­rei­che Künst­ler­kar­rie­re wur­de, erach­ten wir das Ziel der sys­te­ma­ti­schen För­de­rung von Kunst aus Zen­tral­eu­ro­pa als erreicht. Ver­mehrt will die Gale­rie des­halb Künst­le­rin­nen aus der Schweiz und dem nahen Aus­land präsentieren.

Mit einem viel­fäl­ti­gen Rah­men­pro­gramm wer­den die Aus­stel­lun­gen berei­chert. So fin­den in der Gale­rie regel­mäs­sig klei­ne­re Kon­zer­te, Autoren­le­sun­gen und ande­re kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen statt.

ani­xis ist pri­vat und funk­tio­niert ohne finan­zi­el­le Unterstützung.

www.anixis.ch

Gale­rie anixis
Han­ni Malcotsis-Ursprung
Ober­stadt­stras­se 10
5400 Baden

Tel: +41 56 222 06 20
anixis@bluewin.ch



Newsletter

SPENDEN!

Einen Text gelesen und der hat gefallen? Spende per TWINT ein paar Franken - ohne Abo, aber mit gutem Gewissen. Geht doch auch.