
Heute ist es wieder soweit: Die erste Adresse für moderne und zeitgenössische Kunst öffnet ihre Türen, die Art Basel beginnt. Rund 300 Galerien aus den USA, Lateinamerika, Asien, Europa und Afrika – kurz aus der ganzen Welt – sind zu Gast im Dreiländereck und somit auch mehr als 2′500 Künstler, die, vom etablierten Superstar bis hin zur aufstrebenden Neuentdeckung, Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Video präsentieren.
Die Stadt Basel liefert mit ihrem vielfältigen Kulturangebot und idyllischem Stadtbild den perfekten Rahmen, um die über 60′000 erwarteten Besucher zum 42. Mal zu empfangen. Nachdem sich gestern die Reichen und Schönen einen exklusiven Vorabbesuch der Ausstellungen gönnten, stehen die verschiedenen Messehallen, Museen und anderen Locations nun auch dem gemeinen Fussvolk offen.

Ganz ehrlich gesagt, ist das Programm dieses Jahr mal wieder extrem umfangreich, so dass man sich aus der Ferne kaum einen Überblick verschaffen, geschweige denn Empfehlungen abgeben kann. Ganz sicher aber einen Besuch wert ist der zweite Art Parcours, der wiederum zehn Orte im historischen St. Alban-Quartier zu ausgefallenen Kunstschauplätzen macht. Ins Stadtbild einfügen werden sich unter anderem Werke von Ai Weiwei, Janet Cardiff und George Bures Miller, Ugo Rondinone oder Federico Herrero. Der Art Parcours kann am Donnerstag, 16. Juni, zwischen 20 Uhr und Mitternacht auch abends besucht werden.
Spannende Diskussionen rund um Kunst und den Kunstmarkt verspricht das Art Basel Conversations-Programm. Das Diskussionsforum widmet sich all jenen, die Kunst herstellen, sammeln oder ausstellen und ermöglichen auch Kunst-Laien einen Insider-Blick hinter die Kulissen.

Für Besucher, die müde Füsse beklagen oder es einfach nicht mehr auf den letzten Zug schaffen, haben wir noch einen Tipp: das Hotel Hammer – ein Bed & Breakfast, das extra für die Art Basel erschaffen wurde. Matthias Huber und Jan Kiefer richten während der Art Basel einen Offspace wie ein Hotelzimmer ein und vermieten diesen an zwei Messegäste. In dieses “Hotelzimmer” werden Arbeiten junger Künstler, unter anderem Ralph Bürgin, Viktor Korol, Max Ruf oder Pedro Wirz, integriert. Der bewohnte Raum ist jeweils drei Stunden am Tag (von 18 – 21 Uhr) für das Publikum geöffnet und befindet sich an der Hammerstrasse 133. Eine Übernachtung kostet 50.- Franken und mehr Informationen erhält man unter hotelhammer@gmx.ch.
Ansonsten kann man sich – mit oder ohne Programmheft zum Herunterladen oder der praktischen iPhone-App – ins Getümmel stürzen und ab heute bis zum 19. Juni die einzigartige Atmosphäre der weltweit wichtigsten Kunstmesse geniessen.
Wann: 15. – 19. Juni 2011
Wo: Messehallen 1 & 2 / verschiedene Locations in der Stadt Basel
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