Videokunst.ch wie­der im PROGR

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…und neu auch im Bienz­gut – Auf­takt mit Micha­el Spahr: Video­kunst arbei­tet mit beweg­ten Bil­dern – ent­spricht also genau dem Geist unse­rer media­ti­sier­ten Gesell­schaft. Das Video­kunst-Samm­ler­paar Caro­la Ert­le Ket­te­rer und Gün­ther Ket­te­rer sowie die Gale­rien Hen­ze & Ket­te­rer und Bern­hard Bisch­off & Part­ner grün­de­ten 2004 Videokunst.ch, Kom­pe­tenz­zen­trum und Ver­mitt­lungs­platt­form für Video- und Medi­en­kunst im Web. Vier Jah­re betrie­ben sie im PROGR einen Aus­stel­lungs­raum und danach zwei Jah­re das Video­kunst-Schau­fens­ter VIWI an der Spei­cher­gas­se in Bern. Regel­mäs­sig wur­de Video­kunst pro­gram­miert – gegen 50 Arbei­ten konn­ten so einem brei­te­ren Publi­kum bekannt gemacht wer­den. Dane­ben ist Videokunst.ch immer wie­der auf Fes­ti­vals, Aus­stel­lun­gen oder bei Sym­po­si­en prä­sent, jähr­lich an der LOOP in Bar­ce­lo­na. Ab April 2012 bezieht Videokunst.ch wie­der einen neu­en, eige­nen Show­room in der Aus­stel­lungs­zo­ne im PROGR_Zentrum für Kul­tur­pro­duk­ti­on. Par­al­lel dazu eröff­net Videokunst.ch in Zusam­men­ar­beit mit der Kunst­ach­se (http://www.kunstachse.ch) das Video-Schau­fens­ter im Bienz­gut (Biblio­thek) in Büm­pliz (http://www.bienzgut.ch). Mit dem glei­chen Pro­gramm, aber mit Aus­strah­lung in den öffent­li­chen Raum, bil­den die bei­den Orte die Klam­mer, mit der Video- und Medi­en­kunst im Rau­me Bern bes­ser ver­an­kert wer­den sollen.

Den Auf­takt der 6–7 Wech­sel­aus­stel­lun­gen pro Jahr macht der Ber­ner PROGR-Video-
künst­ler, Fil­me­ma­cher und His­to­ri­ker Micha­el Spahr. In sei­ner digi­ta­len Col­la­ge PIMPOLIS »pimpt» (auf­mot­zen) er Büm­pliz (mit­tel­al­ter­li­che Schreib­wei­se: Pimpenymgis/Bimplitz) und erschafft eine pul­sie­ren­de Stadt (grie­chisch: Polis). Aus hun­der­ten von Fotos, alle­samt auf­ge­nom­men in Bern-West, kre­iert Micha­el Spahr eine (sub)urbane Traum­welt: Eine Sied­lung ent­steht, ver­geht und ver­wan­delt sich. Das sub­ur­ba­ne Dorf wird unver­mit­telt zur urba­nen Metro­po­le; in sur­rea­len Ani­ma­tio­nen fin­den span­nen­de Meta­mor­pho­sen statt. Dabei wer­den auch stadt­po­li­ti­sche The­men, wie »Gen­tri­fi­zie­rung», »Migration/Multikulturalität» oder »Zer­sie­de­lung» gestreift. (pt)

info@videokunst.ch
www.videokunst.ch
www.bernhardbischoff.ch
www.bienzgut.ch
www.kunstachse.ch
www.progr.ch

Foto: zVg.
ensuite, April 2012



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